Förderprogramm für Weinbergtrockenmauern

Das städtische Programm zur Förderung von Erhaltungs- und Wiederaufbaumaßnahmen für Trockenmauern und Staffeln in Steillagen ist am 1. Oktober 2014 in Kraft getreten.

Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart hat im Juli 2014 beschlossen, ein städtisches Förderprogramm zum Erhalt des Weinbaus in den Steillagen aufzulegen, um das Erscheinungsbild der typischen Stuttgarter Kulturlandschaft zu erhalten.

Ziel der Förderung ist die Erhaltung der Trockenmauern und der zur Erschließung der Weinberge dienenden Staffeln in den Steillagen im gesamten Stadtgebiet, insbesondere im Neckartal und seinen Seitentälern sowie im Stuttgarter Talkessel. Die Trockenmauern sollen für Natur, Umwelt und Weinbau gesichert werden.

Neben der Förderung der Sanierung baufälliger Trockenmauern werden auch bauliche Maßnahmen zur Erschließung schwer zugänglicher Weinbausteillagen unterstützt, dadurch wird die weitere Bewirtschaftung bzw. die Wiederbewirtschaftung brach gefallener und verbuschter Flächen in Steillage als Weinberge ermöglicht.

Das Programm ist jährlich mit Geldmitteln im Umfang von 600.000 Euro ausgestattet. Davon finanziert werden die Zuschüsse an die Antragsteller, die Erstellung von Konzeptionen zur besseren Erschließung und Sicherung der Bewirtschaftung von Steillagen, Erschließungsmaßnahmen sowie der Unterhalt von Wegen und Wandeln. Weiterhin sind mit diesen Geldern alle Personal- und Verwaltungskosten zu begleichen.

Bei der Förderung handelt es sich um freiwillige Mittelzuwendungen der Stadt, auf die kein gesetzlicher Anspruch besteht. Zunächst werden bevorzugt Maßnahmen bezuschusst, deren Durchführung besonders dringlich ist.

Antragstellung

Die Antragsstellung erfolgt mit dem bereitgestellten Antragsvordruck. Um eine sachgerechte Bearbeitung zu ermöglichen, sind aber bestimmte Angaben zu machen. Erläuterungen hierzu finden Sie in den Hinweisen zur Antragstellung.

Auskünfte und Beratung

Telefonische Auskünfte erteilen

Für weitergehende Auskünfte ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig.

 
 

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