Ogaki

Ogaki ist die zweitgrößte Stadt der Präfektur Gifu und liegt im Zentrum der Hauptinsel Honshu, an den Flüssen Ibi und Kuise. Sie nimmt den nordwestlichen Teil der fruchtbaren Nobi-Ebene ein. Die Ansiedlung wurde im 16. Jahrhundert gegründet als Sitz der Herren von Toda (Toda-Clan der Edo-Zeit). Am 1. April 1918 erhielt Ogaki als zweite Stadt der Präfektur und als 71ste Stadt Japans das offzielle Stadtrecht. Heute leben etwa 150.000 Menschen in Ogaki.

Obwohl die Stadt Ogaki nicht direkt am Meer liegt, ist das Klima von Ogaki typisch für die Pazifikküste Japans. Der Sommer ist heiß, der Wind aufgrund des jahreszeitlichen Nordwindes kalt und trocken.

Bekannt ist Ogaki als "Stadt des Wassers" mit besonders reichhaltigem und qualitativ hochwertigem Grundwasservorkommen. Ogaki hat sich zur wichtigsten Industriestadt der Präfektur entwickelt; die wichtigsten Industriezweige der Stadt sind Maschinenbau, Chemie und Textilindustrie. In der Landwirtschaft nimmt der Reisanbau die wichtigste Stelle ein. Daneben werden Gemüse- und Obstanbau und Blumenzucht betrieben.

Im Rahmen des seit 1973 vereinbarten deutsch-japanischen Sportjugendaustausches entstand 1982 ein enger Kontakt zwischen der Württembergischen Sportjugend und dem Sportverband von Ogaki. In den folgenden Jahren kamen regelmäßige Begegnungen zwischen den Jugendlichen und Begleitern beider Sportverbände zustande. Diese Begegnungen erstreckten sich bald auch auf andere Bereiche vor allem auf dem Gebiet der schulischen Aktivitäten beider Städte. Aus Anlass des 70-jährigen Bestehens der Stadt Ogaki wurde 1988 ein Freundschaftsvertrag mit Stuttgart unterzeichnet.

Unterthemen