Wer kann wie mitmachen?

Am Bürgerhaushalt der Stadt Stuttgart im Jahr 2015 dürfen alle teilnehmen, die in Stuttgart mit Erst- oder Zweitwohnsitz gemeldet sind. Für die Teilnahme gibt es keine Altersbeschränkung.

Wenn Sie kein Internet nutzen können, haben Sie die Möglichkeit, sich in Papierform am Bürgerhaushalt zu beteiligen. Entsprechende Formulare und Informationsmaterialien werden in städtischen Einrichtungen (wie Bürgerbüros, Bezirksrathäusern, Stadtteilbibliotheken) ausgelegt.

Vorschläge und Ideen gefragt

Bei der Umsetzung des Bürgerhaushalts 2015 gibt es einige Neuerungen.

Bevor der Gemeinderat in die Haushaltsberatungen eintritt, sind die Stuttgarterinnen und Stuttgarter gefragt. Folgendermaßen läuft der bevorstehende Bürgerhaushalt ab: Im ­Internet können vom 3. bis 23. Februar 2015 auf www.buergerhaushalt-stuttgart.de Vorschläge zum städtischen Haushalt abgegeben werden. Für diejenigen, die keinen ­Internetzugang haben, ist ­eine schriftliche Beteiligung möglich. Hierfür müssen die von der Stadtkämmerei erstellten Formulare verwendet werden, die an der Rathaus-Infothek, in den Bezirksrathäusern und Bürgerbüros ausliegen. Einsendeschluss ist der 19. Februar 2015. Telefonisch ist eine Beteiligung unter der Nummer 216-91222 möglich.

In der Zeit vom 10. bis 30. März 2015 können die Vorschläge auf www.buergerhaushalt-stuttgart.de bewertet werden. Im Rathaus, in den Bezirksrathäusern und den Bibliotheken liegen zudem Ordner mit allen Vorschlägen aus, außerdem finden sich dort Formulare und Listen zum Benennen der Favoriten. Bewertungen auf Postkarten oder selbstgestalteten Listen sind in diesem Jahr nicht mehr möglich. Einsendeschluss ist der 26. März 2015.

Gleichartige Vorschläge wird die Stadtkämmerei jetzt verstärkt zusammenfassen. Damit soll mehr Übersichtlichkeit entstehen und die Bewertung erleichtert werden.

Die Top-Hundert der am besten bewerteten Vorschläge werden von der Verwaltung geprüft und dann dem Gemeinderat zu den Haushaltsberatungen im Herbst vorgelegt. Neu ist, dass die zwei am höchsten bewerteten Vorschläge eines jeden Stadtbezirks miteinbezogen werden.

Die Platzierung der Vorschläge wird erstmals nur über die Anzahl der positiven Bewertungen ermittelt. Das Bewertungssystem mit positiven und negativen Stimmen soll jedoch bestehen bleiben. Die Anzahl der negativen Stimmen wird auf der Online-Plattform und den Auswertungen dargestellt. So erhält der Gemeinderat weiterhin Auskunft darüber, ob Ideen unter den Teilnehmern kontrovers gesehen werden.