Theodor-Wanner-Preis

Seit 2009 verleiht das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) den Theodor-Wanner-Preis an Personen, die mit ihrem wissenschaftlichen, sozialen, gesellschaftspolitischen, künstlerischen, unternehmerischen oder finanziellen Engagement Herausragendes für den Dialog der Kulturen leisten oder geleistet haben.

Theodor Wanner (1875-1955) war Stuttgarter Bürger, Mäzen, Patriarch und zugleich umtriebiger Manager. Sein Name steht für bürgerliches, schwäbisches Unternehmertum. Motiviert durch die eigene Auslandserfahrung begründete und etablierte er zahlreiche kulturelle Initiativen - unter anderem das heutige Institut für Auslandsbeziehungen (ifa). Theodor Wanner war langjähriger Vorsitzender des Handelsgeographischen Vereins, aus dem das Staatliche Museum für Völkerkunde, heute Linden-Museum, in Stuttgart entstand. Er verkörpert nachhaltiges persönliches Engagement für den Dialog der Kulturen.

Der Förderverein des ifa stiftet den Theodor-Wanner-Preis in Höhe von 10.000 Euro, die zweckgebunden direkt in ein vom Preisträger ausgewähltes Projekt fließen. Die Preisträger werden in einem Festakt gewürdigt. Schirmherr ist der Bundesaußenminister.

 
 

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