Die Welt zu Gast in Stuttgart

Der Ansturm beim Internationalen Empfang des Kirchentags am Mittwoch, 3. Juni im Rathaus war groß, denn 6000 ausländische Gäste sind beim Kirchentag in Stuttgart dabei. Isabel Fezer, Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit, begrüßte die Gäste in der Landeshauptstadt: "Die Themen der internationalen Mitbürger und Mitbürgerinnen liegen mir am Herzen, deshalb ist es mir wichtig heute hier zu sein. Ich hoffe, dass Sie nicht nur an den vielen Aktionen des Kirchentages teilnehmen, sondern auch noch Zeit für die Halbhöhenlagen in Stuttgart finden. Vielleicht reicht die Zeit ja sogar für einen Restaurant- oder Kneipenbesuch, probieren Sie unbedingt unsere kulinarischen Spezialitäten."
  Kirchentag 2015Isabel Fezer, Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit, begrüßte die Gäste in der Landeshauptstadt beim internationalen Empfang des Kirchentags. Foto: Stadt Stuttgart / Michael Hellstern

"Es ist wundervoll, aus wie vielen verschiedenen Ländern die Menschen zum Kirchentag nach Stuttgart gekommen sind"

Dr. Elfriede Dörr, Pfarrerin und Ökumene-Beauftragte der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien und der in Frankreich lebende Pfarrer Sören Lenz begrüßten auf Deutsch und Englisch die internationalen Gäste. "Es ist wundervoll, aus wie vielen verschiedenen Ländern die Menschen zum Kirchentag nach Stuttgart gekommen sind", sagte Elfriede Dörr. Die Band Betagrooves sang gemeinsam mit den Gästen einstimmende Lieder, bei denen die Sprachbarrieren keine Rolle spielten. Unterstützt wurde die Band dabei durch den Schweizer Pfarrer Dr. Daniel Schmid Holz: "Gäste aus weit entfernten Ländern wie den USA, Ghana, Indien und Indonesien sind heute zu Gast. Besonders freut es mich, dass eine Delegation aus Korea hier ist, denn sie planen dort ihren eigenen koreanischen Kirchentag! In dieser Woche wollen sie sich über die Organisation unseres Kirchentages informieren. Stuttgart ist ein Beispiel dafür, wie Menschen mit verschiedenen Migrationshintergründen zusammenleben können, ohne ihren Ursprung zu verlieren."

Eine Anlaufstation für Kirchentagsbesucher ist das Internationalen Zentrum auf dem Cannstatter Wasen. "Hier gibt es 70 Volunteers, die 30 verschiedene Sprachen sprechen", sagte Sören Lenz. "Im Anschluss an diesen Empfang können Sie sich bei 16 verschiedenen Sprachexperten im Rathaus über das internationale Programm des Kirchentags informieren. Sie erkennen die jeweilige Sprache an den großen Schildern, die unsere Volunteers hochhalten."