Gedichte von Svenja Schmid, 1. Preis 2015, Altersklasse 6-12

Das Internet

Alle hängen nur noch hier ab,
das ist nicht nur ein Flapp,
Facebook, WhatsApp und Twitter,
dafür kommt man nicht hinter Gitter.
Aber du bist durchschaubar,
das ist sogar Oba´ma klar.
Für die Schule benutzt man nur noch Wikipedia,
Obst kauft man im Internet bei Edeka

Man spielt keine Brettspiele mehr,
diese Eigenschaft muss wieder her,
Alle spielen nur noch Computerspiele,
davon gibt es wirklich viele
Sport wird nur noch mit den Fingern betrieben.
Wo ist denn unser Ehrgeiz geblieben?
Bücher, was sind das?
Die kennt doch wirklich kein Aas.

Sind wir alle süchtig oder was?
Werden wir wie Marionetten gelenkt?
Was bekommen wir dafür geschenkt?
Das muss einem bewusst werden und zwar bald,
aber auf keinen Fall mit Gewalt.

Wie kriegen wir die anderen dazu?
Was meinst Du?


Arme Kinder


Dieses Gedicht ist für Kinder in Not,
diese brauchen dringend Liebe und etwas Brot.

Zum Beispiel in Asia,
wie auch das kleine Mädchen Rasia
oder in Bangladesh dort arbeiten Kinder sogar
Tag und Nacht,
und das alles nur für unsere Kleiderpracht.
Auf den Philippinen herrschen Naturkatastrophen,
diesen Menschen bleibt nicht mal ein trockener Ofen

Bei uns ist man zum Glück nicht so traurig,
danke, denn dieses Leid ist sehr schaurig.
Wir haben reiche Mitmenschen
die nur sich selbst Aufmerksamkeit schenken.
Uns mangelt es nicht an Klamotten
und wir leben nicht in kalten Grotten.

Also was hindert uns denen zu helfen?
Das ist ganz einfach zu erklären,
wenn wir nicht so sehr mit uns selbst beschäftigt wären.