E-Kennzeichen

Am 12.06.2015 wurde im Bundesgesetzblatt das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) verkündet und ist seit 13.06.2015 in Kraft.

Ausführende Erläuterungen beinhalten die 50. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften, die am 25.09.2015  veröffentlicht und damit am 26.09.2015 in Kraft getreten ist. Das EmoG erlaubt, elektrisch betriebene Fahrzeuge zu bevorrechtigen.

Auf Antrag können diese Fahrzeuge seit 26.09.2015 mit einem sog. E-Kennzeichen versehen werden. Dieses Kennzeichen ist so wie Ihr bisheriges Kraftfahrzeugkennzeichen aufgebaut. Es unterscheidet sich lediglich darin, dass hinter der letzten Ziffer der Erkennungsnummer der Buchstabe "E" steht.

Welche Fahrzeuge fallen unter das EmoG

Unter einem "elektrisch betriebenen Fahrzeug" definiert der Gesetzgeber

  • ein rein elektrisch betriebenes Fahrzeug
  • ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (Plug-In-Hybrid) oder
  • ein Brennstoffzellenfahrzeug.

Folgende Fahrzeugklassen sind zum Führen eines E-Kennzeichens berechtigt

  • Klasse M1 (PKW)
  • Klasse N1 (LKW bis 3,5 to zulässige Gesamtmasse)
  • Klasse L3e und Klasse L4e (Kräder mit einer Höchstgeschwindigkeit > als 45 km/h)
  • Klasse L5e (Dreirädrige Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit > als 45 km/h)
  • Klasse L7e (4rädr.Fahrzeuge mit einer Gesamtmasse bis  400 oder 550 kg

erforderliche Unterlagen

Für die Beantragung des E-Kennzeichens für Ihr bereits zugelassenes Fahrzeug legen Sie bitte die folgenden Unterlagen bei der Zulassungsstelle vor:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I
  • Zulassungsbescheinigung Teil II
  • Übereinstimmungsbescheinigung (CoC-Bescheinigung)
    oder
  • Betriebsanleitung des Fahrzeugs
Bei Neuzulassung eines Fahrzeugs und Umschreibung eines Fahrzeugs benötigen Sie die für diese Vorgänge erforderlichen Unterlagen.

Weitere Informationen
Die E-Kennzeichen erhalten Sie nur bei der Kfz-Zulassungsstelle; nicht bei den Bürgerbüros.

 
 

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