Was bedeutet Feinstaubalarm?

Das Thema Luftreinhaltung bewegt die Stadt. Niemals zuvor wurde in Stuttgart so intensiv über die Belastungen in der Luft diskutiert. Ziel ist es, die Lebensqualität in der Stadt zu verbessern. Das heißt: Weniger Lärm, weniger Staus, weniger Stress und vor allem weniger Schadstoffe in der Luft.

Mit dem freiwilligen Feinstaubalarm setzt Stuttgart ein deutliches Zeichen: Stuttgart packt's an! Gemeinsam für saubere Luft.

Bei Feinstaubalarm appellieren die Stadt und das Land Baden-Württemberg an die Stuttgarter und die Pendler aus der Region, das Auto in Stuttgart möglichst nicht zu nutzen und auf umweltfreundliche Alternativen umzusteigen. Der Betrieb von Komfort-Kaminen, also Kaminen, die nicht der Grundversorgung dienen, ist nach einer Verordnung der Landesregierung untersagt. Informationen zum Download: Flyer Betriebsverbot Komfort-Kamine (PDF)

Die aktuelle Feinstaubalarm-Periode startete am 15. Oktober 2016 und endete am 15. April 2017. Der Alarm wurde ausgelöst, sobald der Deutsche Wetterdienst an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre prognostiziert hat. Dies war 13-mal an insgesamt 85 Tagen der Fall. Der Grenzwert an der Messstation Neckartor wurde von Januar bis April 2017 an 35 Tagen überschritten, im Vergleichzeitraum 2016 an 31 Tagen. 2017 wurden drei Alarme mehr ausgerufen als im Vorjahr und die Dauer der Alarme war 26 Tage länger.

Mit einem verbesserten Nahverkehrsangebot und verschiedenen Vergünstigungen war das Umsteigen bei Feinstaubalarm auf umweltfreundliche Fortbewegungsmittel noch einfacher und attraktiver.
So haben Stadt, Land und VVS beispielweise das Feinstaub-Ticket auf den Weg gebracht, mit dem man den ÖPNV bei Feinstaubalarm zum halben Preis nutzen kann.

Bei Feinstaubalarm kann also jeder sein eigenes Umwelt- und Mobilitätsverhalten überprüfen: Muss es heute tatsächlich das Auto sein?
Stuttgarts Luft geht alle an. Machen Sie mit!