Neckarpark: Wohnen und Gewerbe

Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Bad Cannstatt sollen ab 2021 mehr als 2.000 Menschen leben.

Auf einer Fläche von 22 Hektar entstehen rund 450 Wohnungen, Gewerbeflächen, Parks, Plätze und Straßen.


Luftbild des NeckarparksZwischen Bahngleisen, Fußballstadion und Cannstatter Wasen liegt der Neckarpark. Foto: Stadt Stuttgart

Für das Projekt muss die bestehende Benzstraße einschließlich des Abwasserhauptsammler verlegt werden. Dadurch wurde auch der Umbau der Rampe zum Wasentunnel und der Neubau einer Hauptwasserleitung erforderlich.

Aus Gründen des Natur- und Artenschutzes sind vielfältige Ausgleichsmaßnahmen erforderlich.


Quartierspark "Grüne Mitte"

Am 13. Oktober 2016 war Spatenstich für den rund 9.000 Quadratmeter großen Park. Große Wiesen mit Bäumen am Rand ermöglichen einen freien Blick auf die Hanglagen mit der Grabkapelle. Es gibt großzügige Promenaden und Spielflächen für alle Altersgruppen. Geplant sind: Slackline, Trampolin, Hängematte, Tischtennisplatten, Rutschen, Kletterhügel, Höhle oder Wasserspielbereiche.

Das Regenwasser wird unterirdisch gesammelt und soll anschließend zur Verdunstung in eine Wiesen- und Kräutermulde gepumpt werden. Dies soll das Mikroklima am warmen Neckarknie verbessern. Zwei Brückenstege werden die Mulde überspannen.

Die Stadt investiert rund 2,23 Millionen Euro in den Quartierspark, der vom Büro Lohrberg StadtLandschaftsarchitektur geplant wird. Das Land Baden-Württemberg trägt im Rahmen des Landessanierungsprogramms 1,25 Millionen Euro aus Fördermitteln bei. Alle Projekte der Städtebauförderung werden beim Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung koordiniert. Die Bürgerbeteiligung wird mit der Gemeinwesenarbeit im Veielbrunnentreff organisiert. Die Baumaßnahmen werden vom Tiefbauamt und dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt umgesetzt.

Die Fertigstellung ist für Mai 2017 geplant.


Sporthallenbad

Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat am 6. Oktober 2015 die Planung des Bades des Architektenwettbewerb vom Juli 2015 beschlossen.
 
Den ersten Preis des europaweit ausgeschriebenen Planungswettbewerbs hatte die Bewerbergemeinschaft aus Arke, Häntsch, Mattmüller - AHM Architekten mbH sowie Berlin und Lehmann Architekten GmbH gewonnen.


Das neue Bad soll vorwiegend dem Schul-, Vereins- und Leistungssport zur Ver­fügung stehen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Bürgerinnen und Bürgern ein sportliches Schwimmen an­zubieten.


Baubeginn: ab Mitte 2018 nach Bereitstellung der Mittel im Haushalt 2018/19

Bauzeit: Bis Mitte 2020
Baukosten:  vsl. 28,8 Millionen Euro.


Viele Ämter im Boot

Tiefbauamt: Entwässerung, Straßen, Plätze
Umweltamt: Wärmegewinnung aus Abwasser
Stadtplanungsamt: Konzeption Gebiet
Konzeption Artenschutz (Flußregenpfeifer, Eidechsen usw.)
Gartenbauamt: Parks, Grünflächen
Umsetzung Artenschutz
Liegenschaftamt: Vermarktung der Flächen
Amt  für öffentliche Ordnung: Rettungskonzept für die Veranstaltungsorte in der Umgebung
Schulverwaltungsamt: Schulhausbau
Bäderbetriebe Stuttgart: Sportbad