Baugemeinschaften - Bürger bauen mit im Olga-Areal

Die Bauplätze im künftigen Olga-Areal sind vergeben. Im künftigen lebendigen Stadtquartier werden ca. 230 Wohnungen, ein Supermarkt, ein Nachbarschaftszentrum, eine Kindertagesstätte sowie weitere Ladenlokale, Gastronomie, Büros entstehen. Ungefähr die Hälfte der Wohnungen wird in den Wohnbauförderprogrammen von Land und Stadt gefördert, so dass auch Wohnraum - sowohl im Eigentum als auch zur Miete - für Haushalte mit geringerem Einkommen entstehen wird.

Sieben Baugemeinschaften

Neben zwei Bauträgern und der SWSG bauen im Olga-Areal die sieben Baugemeinschaften "Im Westen was Neues", "Der Baukasten", "Baulöwen", "MaxAcht", "stattHaus", "Olga 07" und "Go West" insgesamt knapp 100 Wohnungen in 9 Mehrfamilienhäusern, ungefähr ein Drittel davon im geförderten Wohnungsbau.
Im Angebot der sozial, international und generationenübergreifend durchmischten Projekte sind neben Wohnungen für Familien, Paare, Singles, Jung und Alt auch inklusive Wohnungen für Menschen mit Behinderung, eine Wohngemeinschaft für Demenz-Erkrankte und Wohnraum für Studierende.
Außerdem werden mehrere Gewerbeeinheiten, Gemeinschaftsräume, Nachbarschaftscafés und ein gemeinschaftlicher Innenhof entstehen, die allesamt zu einer lebendigen Nachbarschaft beitragen und damit auch den Stuttgarter Westen bereichern werden.

Alle Gebäude leisten einen Beitrag zum ökologischen Bauen, sie weisen durchweg hohe Energiestandards und innovative Bauweisen auf, ein Haus soll beispielsweise komplett in Holzbauweise errichtet werden.

Wie läuft das weitere Verfahren ab?

Die Gruppen haben im städtischen Vergabeverfahren jeweils zunächst eine Grundstücksoption erhalten, die ihnen "ihren" Bauplatz für die Dauer der Optionsphase gesichert hat ("Reservierung"). In der Optionsphase wurden die Gruppen "aufgefüllt", die letzten Wohnungen und Gewerbeeinheiten vergeben und die erforderlichen Förderanträge gestellt.
Die Planungen wurden mit den künftigen Nachbarn und der Stadt abgestimmt und bis zur Baugenehmigung weiterentwickelt, dabei wurden Synergien untereinander und mit den anderen Bauherren im Olga-Areal vereinbart und gemeinschaftliche Aufgaben wie die Planung der Tiefgaragen oder der Freiräume vorangetrieben. Mit den Abschlüssen der Grundstückskaufverträge im Frühjahr 2017 wurde die Optionsphase beendet, anschließend kann mit dem Bauen begonnen werden.