Identsystem

Die Einführung des Identsystems ist voraussichtlich bis Ende 2016 abgeschlossen.
Bei einem Identsystem sind alle Abfall- und Wertstoffbehälter der Landeshauptstadt Stuttgart mit einem elektronischen Transponder (Chip) ausgestattet. Auf diesem ist eine weltweit einmalige Identifikationsnummer gespeichert. Jeder Behälter hat zusätzlich im Behälterverwaltungssystem des Eigenbetriebs AWS eine generierte Behälternummer, die mit der Identifikationsnummer elektronisch verknüpft ist. Damit kann jeder einzelne Behälter eindeutig einem Gebäude beziehungsweise einem Objekt zugeordnet werden.

Transponder und Barcode-Etikett

Der Transponder darf auf keinen Fall entfernt werden, da sonst die Zuordnung des Behälters zum Objekt fehlt.
Der Transponder ist ein kleines, rundes Kunststoffteil und hat etwa die Größe einer 2-Euro-Münze. Je nach Behältermodell ist dieser unter dem Schüttkamm auf der linken Seite der Behälterfront in einer runden Vertiefung (dem Chipnest) angebracht oder bei denen dieses Chipnest fehlt, sitzt der Transponder oben in einer nachgerüsteten Bohrung.
Die Platzierung des Transponders hat keine Auswirkung auf die Funktionalität.

Beispiel Transponderanbringung von untenVergrößernFoto: AWSFoto: AWS

Beispiel Transponderanbringung von obenVergrößernFoto: AWSFoto: AWS

Mit einem Transponder versehene Behälter erhalten zusätzlich ein Barcode-Etikett, auf dem folgende sichtbare Informationen enthalten sind:

  • eindeutige Behälternummer
  • ein Barcode
  • die Abfallart und Behältergröße
  • der Leerungsturnus
  • Straßenname und Hausnummer des Grundstücks
  • gegebenenfalls den abweichenden Stellplatz des Behälters.

Muster Barcode-EtikettVergrößern
 


Wie funktioniert das Identsystem?

Bei der Leerung wird der am Behälter angebrachte Transponder mit Hilfe eines elektronischen Lesegeräts an der Schüttung des Abfallsammelfahrzeuges erfasst und dessen Identifikationsnummer eingelesen. Dabei ist durch den geringen Abstand (rund 20 cm) zwischen Lesegerät und Transponder technisch sichergestellt, dass die Registrierung der Leerung nur beim tatsächlichen Kippvorgang am Sammelfahrzeug erfolgt. Beide Seiten der Schüttung arbeiten separat voneinander.


Welche Daten werden gespeichert?

Lediglich Datum und Uhrzeit der Leerung werden im Bordcomputer des Sammelfahrzeuges registriert und an das Behälterverwaltungsprogramm des Eigenbetriebs AWS übertragen. Somit kann jederzeit festgestellt werden, wann ein Behälter geleert wurde.

Eine Verwiegung des Abfalls findet nicht statt!

Personenbezogene Daten wie Name des Eigentümers oder Adressen werden nicht auf dem Transponder gespeichert.


Welche Vorteile hat das Identsystem?

Das Identsystem führt zu einer Verbesserung der Servicequalität:

  • schnellere Bearbeitung von Reklamationen
  • nachvollziehbare und datengestützte Angaben zu den erfolgten beziehungsweise nicht erfolgten Leerungen mit Angabe der entsprechenden Gründe in Echtzeit
  • schnellere Identifizierung von vertauschten oder beschädigten Behältern.
Desweiteren führt es zu einer betrieblichen Optimierung der Routen- und Tourenplanung beziehungsweise der Disposition:
  • Kosteneinsparungen und damit zu einer Stabilität der Abfallgebühren
  • Reduzierung des Straßenverkehrs
  • Verminderung des Schadstoffausstoßes.


Noch Fragen?

Bei Fragen wenden Sie sich bitte montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr an den AWS-Kundenservice unter der Hotline:

  • +49 711 216-88700 (Kundenberatung)

 

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