Elektrische Mobilitätshilfen

Elektrische Mobilitätshilfen sind nach der gesetzlichen Definition alle Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb. Diese sind im öffentlichen Verkehrsraum nicht zugelassen.
Die technischen Voraussetzungen der Fahrzeuge sind in der "Verordnung über die Teilnahme elektronischer Mobilitätshilfen am Verkehr" geregelt. Danach müssen die Fahrzeuge mit geeigneten Bremsen, mit der vorgeschriebenen Beleuchtung und einer Glocke ausgerüstet sein. Wer dennoch im öffentlichen Verkehrsraum angetroffen wird, muss mit der Einleitung von Ordnungswidrigkeiten rechnen.

Hoverboards
Hoverboard, Elektro-Board oder Hyper Board heißen die selbststabilisierenden zweirädrigen Fahrzeuge, die aus einer Trittfläche und zwei seitlich neben den Füßen angebrachten Rädern bestehen. Die Steuerung erfolgt durch Gewichtsverlagerung.
In Deutschland gelten für die Hoverboards die Vorschriften der Straßenverkehrszulassungsordnung, da ihre bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit mehr als 6 km/h beträgt.

Segways
Segways sind Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von höchstens 20 km/h, die nicht breiter sind als 70 cm. Der Fahrer steht dabei auf einer Plattform als Standfläche und lenkt, beschleunigt und bremst das Fahrzeug mit einer Haltestange durch Schwerpunktverlagerung. 
Da Segways Kraftfahrzeuge sind, dürfen sie auch auf Waldwegen nicht genutzt werden. Für touristische Führungen können Ausnahmegenehmigungen von einzelnen Verboten erteilt werden.