Kennzeichnungspflicht nach § 55 KrWG

Fahrzeuge, mit denen Abfälle auf öffentlichen Straßen in Deutschland befördert werden, sind mit zwei sogenannten "A-Schildern" an Fahrzeugfront und -heck zu kennzeichnen.

Auch Entsorgungsfachbetriebe sind von der Kennzeichnungspflicht betroffen.

Von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen sind insbesondere Firmen, die im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmen Abfälle sammeln oder befördern. Dies sind in der Regel Handwerksbetriebe deren Hauptzweck nicht die Abfallentsorgung ist (z.B. ein Installateur, der alte Rohre von der Baustelle zur Entsorgung mitnimmt oder ein Fliesenleger, der die abgeschlagenen Fliesen zur Entsorgung mitnimmt).

Werden Abfälle gewerblich befördert, ohne dass das Fahrzeug vorne und hinten mit dem "A-Schild" gekennzeichnet ist, ist dies eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 € geahndet werden kann.

 
 

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