Wilde Abfallablagerungen - Umweltmeldungen über unzulässige Müllentsorgung

Wer seinen Müll nicht ordnungsgemäß entsorgt (z.B. seinen Abfall im Wald ablagert, sein eigenes Grundstück vermüllt, die Zigarettenkippe auf den Boden wirft oder Abfälle verbrennt), schadet nicht nur der Umwelt sondern letztendlich auch sich selbst.

Abfälle dürfen nur in dafür zugelassenen Abfallbeseitigungsanlagen gelagert, abgelagert und behandelt werden. Wer dem zuwider handelt, riskiert ein Bußgeld in Höhe von mindestens 20 € bis höchstens 100.000 €.

Befinden sich unter den abgelagerten oder behandelten Abfällen auch gefährliche Abfälle wie z.B. asbesthaltige Materialien, liegt ein Straftatbestand vor: Nach § 326 Abs. 1 Strafgesetzbuch (StGB) wird das Behandeln, Lagern, Ablagern, Ablassen oder sonstiges Beseitigen von gefährlichen Abfällen mit einer Freiheitsstrafe oder mit einer Geldstrafe geahndet.

Falls nicht mehr zweifelsfrei ermittelt werden kann, von wem die abgelagerten Abfälle stammen, sind die Grundstückseigentümer oder Pächter als Abfallbesitzer in der Pflicht die Abfälle zu entsorgen. Dies begründet sich aus der Sachherrschaft, die diese über das Grundstück und damit auch über die darauf liegenden Abfälle haben.
Innerorts ist der Grundstückseigentümer verpflichtet, seine Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen.
Es gilt in der Regel hier die Überlassungspflicht an den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS).





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