Gerda-Taro-Platz in Stuttgart-Mitte

Projektdaten:
Eingesetzte Step-Mittel: 300.000 €
Fertigstellung: 2014
Planung: PlankontorS1, Stuttgart

Der Platz in der Nähe des Olgaecks wurde vor einigen Jahren vom Bezirksbeirat Mitte in "Gerda-Taro-Platz" benannt.
Gerda Taro war eine jüdische Kriegsfotografin, deren Familie in der Alexanderstraße lebte. Sie wurde 1937 im Alter von 26 Jahren im Spanischen Bürgerkrieg getötet, als sie mit ihrer Kamera das Kriegsgeschehen festhalten wollte. Sie war vom Trittbrett eines LKW abgerutscht und von einem Panzer überrollt worden.
Der Platz wurde umgestaltet. Die Fläche ist in drei Rasenflächen unterteilt, alle einrahmt von weißen Betonsteinen.
Die Mitte bildet eine Aufenthaltsfläche mit Bänken. Entlang der Hohenheimer Straße tellen neun Metallstelen den Namen Gerda Taros dar und auf der Seite zur Grünanalage hin veranschaulichen Texte ihr kurzes Leben.

 
 

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