AMIIGA - Integraler Ansatz zur Verbesserung der Grundwasserqualität in Stadtgebieten

Förderprogramm
INTERREG-Programm CENTRAL EUROPE 2020

Projektgebiet
Stuttgart-Feuerbach

Zeitraum
36 Monate (September 2016 bis August 2019)

Beteiligte Partner

  • Zentrales Bergbauinstitut (GIG) Kattowitz, Polen - Projektkoordinator
  • Stadt Jaworzno, Geologisches Amt, Polen
  • Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Deutschland
  • Stadt Nový Bydzov, Tschechien
  • Technische Universität Liberec, Institut für Nanomaterial, fortgeschrittene Technologien und Innovationen, Tschechien
  • Provinz Lombardei, Generaldirektion Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung, Italien
  • Polytechnische Universität Mailand, Fakultät für Bau- und Umweltingenieurswesen (DICA), Italien
  • Stadt Parma, Amt für Umwelt und Mobilität, Italien
  • Geologisches Amt Slowenien, Amt für Hydrogeologie und Grundwasser
  • Wasserwerke Ljubljana, Slowenien
  • Universität Zagreb, Fakultät für Bauingenieurswesen, Kroatien
  • Wasserwerke Zadar, Kroatien

Projektkosten
Die Projektkosten von rund  2,96 Millionen Euro werden mit bis zu 2,44 Millionen Euro gefördert.
Die Gesamtkosten der Stadt Stuttgart betragen rund 581 Tausend Euro, sie werden mit rund 465 Tausend Euro gefördert.

Projekthomepage AMIIGA

AMIIGA (Großansicht)
Was ist das Ziel von AMIIGA?

Wie in vielen europäischen Kommunen mit industrieller Prägung bestehen auch in Stuttgart großflächige Verunreinigungen des Grundwassers durch leichtflüchtige chlorierte Kohlenwasserstoffe (LCKW). Die Schadstoffe gehen von kontaminierten Standorten aus und verbreiten sich im öffentlichen Raum. Es bilden sich Schadstofffahnen, welche in der Regel keinem Standort mehr eindeutig zugeordnet werden können.
Ziel von AMIIGA ist es, im Grundwasser auch im Bereich von Schadstofffahnen in absehbarerer Zeit angemessene Sanierungsziele und eine gute Wasserqualität zu erreichen. Dazu werden innovative Überwachungs- und Sanierungsstrategien für LCKW-Verunreinigungen des Grundwassers außerhalb von Schadenszentren entwickelt und eingesetzt. Die Beachtung ökologischer, wirtschaftlicher und strategischer Aspekte trägt zur Nachhaltigkeit der Maßnahmen bei.

Geplante Schritte

  • Entwicklung von Werkzeugen zur Untersuchung und Sanierung von Grundwasserverunreinigungen in Stadtgebieten.
  • Weiterentwicklung von Strategien zur Grundwassersanierung - vom Konzept zur Anwendung.
  • Einsatz der Stuttgarter Managementstrategie zur Bekämpfung von LCKW-Kontaminationen im Grundwasser bei allen Partnern.

Exemplarische Investitionen, die für Stuttgart von besonderem Interesse sind:
  • Integrale LCKW-Grundwasserüberwachung in Stuttgart-Feuerbach mit dem Ziel der Klärung des natürlichen Abbaus in den Schadstofffahnen und möglicherweise notwendiger unterstützender Maßnahmen.
  • Untersuchung des natürlichen LCKW-Abbaupotenzials des Grundwasserleiters in Parma.
  • Klärung des Umgangs mit diffusen und standortspezifischen LCKW-Verunreinigungen in der Region Mailand.

Weitere Informationen
Projekthomepage

 
 

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