Stadtbezirk Degerloch - Reutlinger Straße 6 - Kindertagesstätte (De 116)

Auslegung des Entwurfs eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans mit Satzung über örtliche Bauvorschriften

Auslegungszeitraum: 25.11. - 30.12.16

Ziel der Planung:
Die katholische Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt in Degerloch beabsichtigt, das bestehende Gemeindehaus mit Kindergarten (Reutlinger Straße 6) durch einen Neubau zu ersetzen. Dazu soll der mit dem 1. Preis ausgezeichnete Entwurf eines im Jahr 2014 durchgeführten Realisierungswettbewerbs umgesetzt werden. Geplant ist ein zweigeschossiges Flachdachgebäude mit zusätzlichem Hanggeschoss. Im Gebäude ist eine Kindertagesstätte mit 5 Gruppen für insgesamt etwa 80 Kinder vorgesehen. Im Erdgeschoss sind auch Räume geplant, die außerhalb der Öffnungszeiten der Kindertagesstätte für kirchliche Zwecke genutzt werden können.
Das Vorhaben fügt sich in die vorhandene Umgebung ein. Mit der Aufstellung dieses Bebauungsplanes wird die Grundlage für die baurechtliche Genehmigung geschaffen.

Der Bebauungsplan wird im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt.

Der Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans mit Satzung über örtliche Bauvorschriften und die Begründung sowie die wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen liegen im oben genannten Zeitraum beim Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung, Eberhardstraße 10 (Graf-Eberhard-Bau), EG, Zimmer 003, Planauslage, 70173 Stuttgart und im Bezirksrathaus Degerloch, Große Falterstraße 2, 70597 Stuttgart zu den üblichen Sprechzeiten öffentlich aus.
Die DIN 4109, auf die in den textlichen Festsetzungen des Bebauungsplans verwiesen wird, wird im Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung zur Einsichtnahme bereitgehalten.

Abgabe von Stellungnahmen:
Die förmliche Auslegung im Sinne des § 3 Abs. 2 BauGB wird nur im Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung vorgenommen. Auskünfte werden dort gegeben. Während der Auslegungsfrist können von der Öffentlichkeit (hierzu zählen auch Kinder und Jugendliche) Stellungnahmen schriftlich beim Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung oder zur Niederschrift in der Planauslage oder über das unten stehende Online-Formular abgegeben werden. Über sie entscheidet der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können und dass ein Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig ist, wenn mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können. Es wird gebeten, die volle Anschrift anzugeben.

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