Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur: Realisierungszeitraum 2016 - 2017

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zur konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Klimaschutzprojekte - Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur Realisierungszeitraum PTJ

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Die Stadt Stuttgart setzt die in 2013 genehmigten Infrastrukturprojekte zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur derzeit um. Im Jahr 2015 hat das Tiefbauamt weitere Radverkehrs-maßnahmen beantragt. Die Zusage der finanziellen Förderung dieser Maßnahmen wurde im selben Jahr erteilt, so dass die planmäßige Umsetzung der Projekte in den Jahren 2016 und 2017 erfolgen kann.

Die Ergänzung des vorhandenen Wegenetzes (Lückenschluss) und die Verbesserung der Fahrradwegweisung werden zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit des Radverkehrsnetzes in Stuttgart beitragen. Der Umstieg vom Auto zum Rad wird, nach der Fertigstellung der Maßnahmen, wesentlich attraktiver sein.

Förderkennzeichen:               03K01928
Projektlaufzeit:                       01.01.2016 - 31.12.2017
Projektbeschreibungen: 

Einzelmaßnahmen der Hauptradroute 10

Pascalstraße
Aufgrund des aktuellen Verkehrsaufkommens und der vorhandenen Fahrbahnbreite ist es abschnittsweise möglich, durch die Führung des Radverkehrs mittels Schutzstreifen auf der Fahrbahn die Sicherheit zu erhöhen.

Katzenbachstraße von Schießmauerstraße bis Heerstraße
Durch die Einrichtung eines Schutzstreifens und einer Aufstellfläche für den linksabbiegenden Radfahrer wird die Befahrbarkeit in Richtung Westen verbessert. Ergänzend werden dazu auch Schutzstreifen in Richtung Osten markiert und im Knotenpunktbereich Heerstraße erhält der Radfahrer einen räumlichen Vorlauf an der Signalanlage. Damit verbunden ist die Überarbeitung der Steuerung an der Lichtsignalanlage in dem Knoten. 

Seerosen-/Katzenbachstraße und Robert-Leicht-/Katzenbachstraße
Aufgrund der schmalen Fahrbahnbreite ist es nicht möglich einen durchgehenden Schutzstreifen für den Radfahrer einzurichten. Durch die Markierung von Aufstellflächen vor den Haltbalken erhält der Radfahrer einen räumlichen Vorlauf an der Signalanlage. Damit verbunden ist die Überarbeitung der Steuerung an der Lichtsignalanlage in den Knoten Seerosen-/Katzenbachstraße und Robert-Leicht-/Katzenbachstraße. 

Löwen-/Epplestraße
Zur Erleichterung des Radverkehrs auf der Hauptradroute 10 entlang der Löwenstraße werden Anforderungstaster für den Radverkehr eingerichtet, sodass der Radfahrer die Grünzeit an der vorhandenen Fußgängersignalanlage anfordern kann, um in deren Schatten die Epplestraße leichter queren zu können. 

Löwen-/Reutlinger Straße
Zur Erleichterung des Radverkehrs auf der Hauptradroute 10 entlang der Löwenstraße werden Anforderungstaster für den Radfahrer eingerichtet, sodass der Radfahrer die Grünzeit an der vorhandenen Fußgängersignalanlage anfordern kann, um in deren Schatten die Reutlinger Straße leichter queren zu können. 

Kirchheimer Straße von Trossinger- bis Eduard-Steinle-Straße

Um den Radverkehr von den Fußgängern zu trennen, sollen die Furten getrennt Markiert und die Signalblenden entsprechend ausgetauscht werden. Ebenso sollten an den Signalmasten Haltegriffe für den Radfahrer angebracht werden. Der Knoten Kirchheimer Straße/Trossinger Straße muss dazu komplett signalisiert werden. 

Kirchheimer-/Tuttlinger-/Liliencronstraße, Kirchheimer-/Spaichinger Straße und Wendestelle

Um den Radverkehr von den Fußgängern zu trennen, sollen die Furten getrennt markiert und die Signalblenden entsprechend ausgetauscht werden. Ebenso sollen an den Signalmasten Haltegriffe für den Radverkehr angebracht werden. Der Knoten Kirchheimer-/Tuttlinger-/Liliencronstraße muss dazu komplett signalisiert werden.

Kirchheimer-/Nellinger Straße
Um den Radverkehr von den Fußgängern zu trennen, sollen die Furten getrennt markiert und die Signalblenden entsprechend ausgetauscht werden. Ebenso sollen an den Signalmasten Haltegriffe für den Radfahrer angebracht werden.

 

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