Schadstoffbelastung

Gibt es am Standort Römerschule eine Überschreitung der Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid? Wie nah sind die Werte an Höchstgrenzen?

Das Amt für Umweltschutz wurde beauftragt, der Frage nach der Schadstoffbelastung am Standort der Römerschule nachzugehen. Zur Bewertung der Luftschadstoffbelastung in den von der Hauptstätter Straße abgewandten Schulflächen wurden sogenannte Modellsimulationen ausgewertet.

In der Stellungnahme des Amtes für Umweltschutz vom 20. Juni 2016 heißt es u.a.: "Entsprechend den Berechnungen ist auf dem Schulhofgelände der Römerschule von einer NO2-Jahresbelastung von etwa 36-40 µg/m³ auszugehen. Die PM10-Jahresbelastung liegt den Berechnungen nach im Bereich zwischen 21-27 µg/m³. Damit wären beide Grenzwerte für die Langzeitbelastung auf dem Schulhofgelände eingehalten. "Der Grenzwert für die PM10-Jahresbelastung liegt bei 40 µg/m³."

Es kann davon ausgegangen werden, dass der Grenzwert für die PM10 Langzeitbelastung von einem max. zulässigen Jahresmittelwert von 40
µg/m³ eingehalten wird.

Um die Luftqualität zu verbessern, wurden im Rahmen des Projekts "Grüne Lunge Römerschule" die gesamten Außenanlagen der Römerschule begrünt.

Als vertrauensbildende Maßnahme wurde im Rahmen des Runden Tisches vom 23. Februar 2017 vereinbart, dass das Amt für Umweltschutz Langzeitmessungen von Stickstoffwerten (N
O2 ) in den Innenräumen der Römerschule in Auftrag gegeben wird.

Darüber hinaus wurde als Sofortmaßnahme der vorhandene M5-Filter der Lüftungsanlage der Römerschule durch einen leistungsfähigeren F7-Filter ausgetauscht.