Einzelhandel und Zentren

Stuttgart als Landeshauptstadt und größte Stadt Baden-Württembergs ist städtebaulich und funktional durch ihre räumliche Lage und die strukturelle Einbettung in die Region Stuttgart geprägt. Der Einzelhandel in Stuttgart hat damit auch eine wesentliche funktionale Bedeutung für den gesamten Ballungsraum.

Der Einzelhandel befindet sich seit Jahren schon in einer strukturellen Umbruchphase und unterliegt einem permanenten Anpassungsdruck. Neue Betriebskonzepte und angepasste Geschäftsfelder, neue Mobilitätsbeziehungen und Alltagsorganisationen der Kunden, verändertes Einkaufsverhalten durch stark zunehmenden Onlinehandel, die allmähliche Aufhebung der Funktionstrennung, höhere Rentabilitätsschwellen und die Sortimentsverbreiterung haben unterschiedlichste Auswirkungen auf das Zentrengefüge - auch in Stuttgart. Die Anpassbarkeit der zentralen Versorgungsbereiche mit ihren Lage- und Immobilienqualitäten sowie ihre Neupositionierung gegenüber peripheren Standorten stehen auf dem Prüfstand.

Das 2008 aktualisierte und fortgeschriebene Einzelhandels- und Zentrenkonzept wurde aus dem Stadtentwicklungskonzept Stuttgart (STEK) abgeleitet und bildet den grundsätzlichen Rahmen für die Bauleitplanung, an welcher Stelle welche Art von Einzelhandel zugelassen werden kann. Es stellt darüber hinaus eine wichtige Leitlinie für Investoren und Einzelhandelsbetriebe bzw. -betreiber dar.

Der andauernde Strukturwandel im Einzelhandel hat aber nicht nur zu einem massiven Flächenwachstum in der Stuttgarter Innenstadt geführt, sondern auch zu strukturellen Flächeneinbußen und Versorgungsengpässen in einzelnen Stadtteil- und Nahversorgungszentren. Vor diesem Hintergrund wurden in den letzten Jahren die Untersuchungen bzw. Konzepte:

  • NAHVERSORGUNG KONKRET
  • STADTTEILZENTREN KONKRET
initiiert, um konkrete Handlungsmöglichkeiten vor Ort aufzuzeigen und umzusetzen.

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