Altlasten
Auf alten Gewerbeflächen oder großen Brachflächen wie dem Areal Stuttgart 21 und im Neckartal oberstromig der Heilquellen schaffen Altlastenerkundungen die Voraussetzung zu einer weitsichtigen und nachhaltigen Umwelt- und Stadtplanung. In guter Zusammenarbeit mit anderen städtischen Ämtern, insbesondere der Wirtschaftsförderung, gehört die ordnungsgemäße Altlastenerkundung mittlerweile zur auch von Banken und Investoren geforderten Grundlage des Grundstücksverkehrs.
Auskunft
Bürger erhalten, bei Berechtigung, wie städtische Ämter eine Auskunft in allen Altlastenfragen. Merkblätter stellen dar, wie sich Bauherren vor unvorhergesehenen Altlasten schützen können, wie sie erkannte Altlasten bewältigen und beim Bau anfallenden verunreinigten Bodenaushub und Bauschutt wiedereinbauen oder entsorgen können. Entsorgungsmöglichkeiten wurden geschaffen, für Bodenreinigungsanlagen realisierungsreife Planungen erarbeitet.

Erhebung und Erkundung
Die in den Informationssystemen gespeicherten Erkundungsergebnisse werden zur Verbesserung der Boden- und Grundwasserqualität und des Mineralwasserschutzes, aber auch zur besseren Vermarktung und Wiedernutzung von Flächen verwendet.
Die Erhebung und Erkundung von Altlasten auf städtischen Flächen werden weitgehend aus Mitteln des kommunalen Altlastenfonds Baden-Württemberg finanziert.
Unterthemen
- Kampfmittelaltlasten
- Projekt OLES
- FOKS - Konzentration der Sanierungsmaßnahmen auf gravierende Umweltschäden
- INCORE - Integriertes Konzept zur Grundwassersanierung
- INTEGRATION (Integrierte Stadtentwicklung)
- MAGIC - Grundwassermanagement in industriell belasteten Gebieten
- MAGPlan Sauberes Grundwasser für Stuttgart
- PROSIDE - Unterstützung einer nachhaltigen Innenstadtentwicklung



