Das Klimaschutzkonzept enthält die Bilanzierung und Trendprognose der CO2-Emissionen in Stuttgart sowie zwei Maßnahmenszenarien zur wirksamen CO2-Minderung in Stuttgart.
Trotz aller Bemühungen zur Energieeinsparung sind in den letzten Jahren kaum Auswirkungen auf den Energieverbrauch zu beobachten. Die CO2-Emissionen von jährlich 3,2 Millionen Tonnen liegen 2005 um rund sechs Prozent niedriger. In Zukunft werden die CO2-Emissionen kaum sinken, wenn nicht entscheidende Maßnahmen insbesondere im Bereich der Raumwärme und im Verkehr vorgenommen werden.
Im Energiesektor kommt dem Wärmeschutz im Gebäudebestand, der Modernisierung von Heizungsanlagen und der weiteren Substitution der kohlenstoffreichen Energieträger Öl und Kohle die größte Bedeutung zu. Wichtig ist auch ein gutes Beratungsangebot über Energiesparmöglichkeiten.
Bereits in früherer Zeit hat die Stadt Stuttgart alles unternommen, um in den städtischen Gebäuden Energie zu sparen. Seit über 20 Jahren bemüht sich die Abteilung Energiewirtschaft des Amts für Umweltschutz erfolgreich, den Energieverbrauch städtischer Liegenschaften zu reduzieren.
Im Sektor Verkehr wurden die Einrichtungen einer Mobilitätszentrale und Maßnahmen zur Verkehrserziehung und zum energiesparenden Fahren mit hoher Priorität empfohlen, gefolgt von weiteren Bemühungen zur Attraktivitätssteigerung des ÖPNV.
Das Klimaschutzkonzept KLIKS wurde 2007 als "10-Punkte Programm zur Klima- und Energiepolitik" in Stuttgart fortgeschrieben.
Mehr Informationen zum 10-Punkte Programm:
www.stadtklima-stuttgart.de