Luftreinhalte-/ Aktionsplan
Der Luftreinhalte-/ Aktionsplan soll dafür sorgen, dass die Luftqualität in Stuttgart besser wird. Er enthält ein Paket von 36 Einzelmaßnahmen.
Dazu zählt beispielsweise das Lkw-Durchfahrtsverbot, Einführung der Umweltzone und der Plakettenpflicht für Kfz verbunden mit Fahrverboten für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß, geringere Geschwindigkeiten auf verschiedenen Hauptstraßen, Ausbau des Stadtbahnnetzes, Parkraummanagement, Förderung Radverkehr, Umrüstung des städtischen Fuhrparks auf schadstoffarme Fahrzeuge.
Viele Beteiligte
Im Juni 2005 haben das Regierungspräsidium Stuttgart (RP) und die Landeshauptstadt den Entwurf zum Luftreinhalte-/ Aktionsplan für den Regierungsbezirk Stuttgart vorgestellt. Dieser ist zum 1. Januar 2006 nach Beteiligung der Bürger, vieler Institutionen und des Umweltministeriums des Landes in Kraft getreten.
Grund dafür waren Immissionsmessungen an hoch belasteten Straßen in Stuttgart im Jahr 2004. Das Ergebnis: Die Grenzwerte bei den Schadstoffen Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2) werden deutlich überschritten. Dies verpflichtet das RP als zuständige Behörde, einen Luftreinhalte- /Aktionsplan zum Schutz der menschlichen Gesundheit zu erstellen.

