Regionales Übergangsmanagement Schule-Beruf (RÜM)

Der gelungene Schritt von der Schule in die Ausbildung und damit in den Beruf ist für junge Frauen und Männer eine entscheidende Weichenstellung in ihrem Leben. Misslingt der Übergang jedoch, verstärkt dies eine schon wahrgenommene Perspektiv- und Chancenlosigkeit. Besonders Jugendliche mit niedrigem, beziehungsweise ohne Schulabschluss oder in Problemlagen, zum Beispiel bei psychischen oder sozialen Schwierigkeiten, haben es schwer, den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt schnell und erfolgreich zu bewältigen. Die Wege in die Berufsausbildung sind für zahlreiche junge Menschen langwierig und vielfältig geworden, der Großteil beginnt im Bundesschnitt erst mit 19,5 Jahren eine Ausbildung. Vielen gelingt der nahtlose Übergang in die Arbeitswelt nicht, beziehungsweise nicht ohne Unterstützung.

Zahlreiche Institutionen, unter anderem die Agentur für Arbeit, JobCenter u25, Jugendhilfeträger, sind an der Schwelle Übergang Schule-Beruf aktiv. Für Jugendliche kann es jedoch eine unüberwindbare Herausforderung sein, in diesem unübersichtlichen System von Bildungsinstitutionen und -angeboten, passende, an ihren Voraussetzungen, Zielen und Lebenslagen anknüpfende Anschlüsse zu finden. Hier setzt ein Übergangsmanagement an: Es gilt, die Transparenz über vorhandene Angebote zu erhöhen, die Angebote gut miteinander abzustimmen und zu verzahnen sowie die beteiligten Akteure untereinander besser zu vernetzen.

Perspektive Berufsabschluss
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Europäischer Sozialfonds für Deutschland
Europäische Union

Programm "Perspektive Berufsabschluss"

Die Aufnahme der Landeshauptstadt Stuttgart in das Programm "Perspektive Berufsabschluss" Regionales Übergangsmanagement des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

machte es möglich, die Anstrengungen in der Landeshauptstadt Stuttgart für eine bessere Abstimmung  der vorhandenen Maßnahmen und Strategien am Übergang Schule-Ausbildung-Beruf besser zu bündeln und zu verzahnen.

Als eine von 27 Kommunen in Deutschland erhielt die Stadt den Zuschlag für den Aufbau und die Verstetigung eines Übergangsmanagements Schule-Beruf (RÜM). Das Förderprogramm lief bis Ende Dezember 2012.

Die Gesamtverantwortung trug die Sozialbürgermeisterin Frau Fezer, Referat Soziales, Jugend und Familie. Koordination und Durchführung lagen in der Verantwortung des Jugendamtes. Das Vorhaben wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Unterthemen