Freie städtische Dachflächen werden künftig über die Dachflächenbörse der Region Stuttgart angeboten.
Das Amt für Umweltschutz wählt in Absprache mit dem gebäudeverwaltenden Amt und dem Hochbauamt Dachflächen aus, die für die Erstellung einer Photovoltaik-Anlage geeignet sind. Die Stadt prüft vorab die Statik des jeweiligen Daches, fertigt anschließend eine kurze Beschreibung zu jedem Objekt und stellt das Dach dann in die Solarbörse der Region im Internet der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Bei anstehenden Dachsanierungen und bei Neubauten wird geprüft, auf welchen Flächen eigene städtische Photovoltaik-Anlagen installiert werden können. Hier bleibt der finanzielle Ertrag aus der Einspeisevergütung bei der Stadt. Stuttgart setzt damit eine der geplanten Maßnahmen zur Erreichung der angestrebten CO
2-Einsparungen um.
Gemeinnützigen Einrichtungen werden Dachflächen unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

Photovoltaik Anlage auf dem Dach der Ernst-Abbe-Schule in S-Zuffenhausen. Foto: Amt für UmweltschutzPhotovoltaik Anlage auf dem Dach der Ernst-Abbe-Schule in S-Zuffenhausen. Foto: Amt für Umweltschutz