Verkehrsentwicklung

Das Verkehrsentwicklungskonzept verfolgt nachfolgende Ziele:

1. Der Standort für Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Sport soll verbessert sowie regionale und überregionale Verkehrswege in Übereinstimmung mit dem Stadtentwicklungskonzept ausgebaut werden.

Ziele sind:

  • die Wege in die Innenstadt und die Gewerbegebiete zu optimieren,
  • den ÖPNV weiter auszubauen,
  • die verschieden Verkehrssysteme optimal miteinander zu verknüpfen,
  • City-Logistik-Konzepte zu unterstützten,
  • das Verkehrsleitsystem in die vorrangige europäische Verkehrsinfrastruktur mit einzubinden.

2. Das Wohnumfeld und die städtebaulichen Qualitäten sollen verbessert werden.

Dazu sollen:

  • die Verkehrssicherheit erhöht und die Aufenthaltsqualität im Straßenraum, insbesondere für Kinder, verbessert werden,
  • die Hauptverkehrsstraßen städtebaulich integriert werden,
  • ausreichend Parkplätze für Bewohner geschaffen werden,
  • Stadtbezirke vom Durchfahrverkehr entlastet und Wohngebiete verkehrsberuhigt sowie
  • Fußgänger- und Radverkehrsnetze ausgebaut werden.

3. Die Umweltbelastungen sollen verringert werden.

Ziele sind:

  • die Emissionen zu begrenzen,
  • den Verkehr auf öffentliche Verkehrsmittel zu verlagern,
  • Lärmminderungspläne und den Luftreinhalteplan umzusetzen
  • die vorhandene Verkehrsinfrastruktur optimal zu nutzen
Die Verkehrspolitik soll dafür sorgen, dass auch künftig die Mobilitätsansprüche der Bürgerinnen und Bürger erfüllt werden, und zwar in einer umwelt- und sozialverträglichen sowie wirtschaftlichen Art und Weise. Was in übergeordneten Plänen bisher als Leitbild formuliert ist, soll jetzt in konkrete Handlungsempfehlungen umgesetzt werden.

Wo Einigkeit in den Zielen herrscht, kann es unterschiedliche Standpunkte über den geeigneten Weg geben. Die Erarbeitung des Verkehrsentwicklungskonzepts soll deshalb durch eine breite Diskussion in der Öffentlichkeit begleitet werden.

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Luftbild Messeparkhaus. Foto: Landesmesse