Kampagne gegen Leerstand

Mit ihrer Leerstandskampagne will die Stadt Stuttgart Eigentümer von Wohn- oder Gewerbeimmobilien dafür gewinnen, ungenutzte oder leerstehende Wohnungen zu vermieten. Die Stadt bietet allen Immobilienbesitzern bei der Bereitstellung von Wohnraum umfassende Hilfestellung an. Das Faltblatt "Leerstand vermeiden" mit Informationen und Kontaktdaten gibt's hier zum Downloaden: 

Infoflyer "Leerstand vermeiden" (PDF)

Konzept "Wohnen in Stuttgart"

Das Konzept "Wohnen in Stuttgart" hat OB Fritz Kuhn im 5. Dezember 2013 vorgestellt. Im Juli 2014 ist dazu eine Broschüre erschienen, die die wichtigsten Fakten, Zahlen sowie die des Themas Wohnen zusammenfasst.

Mehr Wohnungsbau, mehr bezahlbarer Wohnraum

Das Konzept "Wohnen in Stuttgart"  stellt die momentane Lage vor. Fazit: Die Stadt braucht mehr Wohnungsbau und mehr bezahlbaren Wohnraum, vor allem für sozial Schwächere.

Die Herausforderung am Wohnungsmarkt kann jedoch die Stadt nicht alleine lösen. Auch der Stuttgarter Wohnungsmarkt wird maßgeblich von den finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen definiert, die von Bund und Land gestaltet werden.

Aufgabe der Stadt ist es, das Optimum für einen ausgeglichenen Wohnungsmarkt zu erreichen. In weiteren Kapiteln werden die Ziele der Stuttgarter Wohnungspolitik und deren Umsetzung beschrieben.

Hier die Broschüre zum Download:

Broschüre Konzept Wohnen in Stuttgart (PDF)


Ziele des Konzepts


Umsetzung

  • Verstärkung des Neubaus und Aktivierung von Baulücken, Ziel: jährlich 1800 Wohneinheiten
     
  • Jährlich sollen 600 geförderte Wohneinheiten entstehen, verteilt auf verschiedene Programme: 300 im sozialen Wohnungsbau, 100 als Mietwohnungen für mittlere Einkommensbezieher, 100 im preiswerten Wohneigentum und 100 im Familienbauprogramm
     
  • Fortführung des Stuttgarter Innenentwicklungsmodells (SIM) und Erhöhung des Anteils von gefördertem Wohnungsbau auf städtischen Grundstücken über die 20-Prozent-Quote hinaus
     
  • Höhere Anteile an gefördertem Wohnungsbau insbesondere in folgenden größeren Entwicklungsgebieten:
- Olgahospital-Areal, West, 200 bis 250 Wohneinheiten
- NeckarPark, Bad Cannstatt, 600 Wohneinheiten
- Bürgerhospital-Areal, Nord, 500 Wohneinheiten
- Killesberg "Rote Wand", Nord, 80 bis 100 Wohneinheiten
- Schoch-Areal, Feuerbach, 125 Wohneinheiten
- Langenäcker-Wiesert, Stammheim, 320 Wohneinheiten
- Mittlere Wohlfahrt, Mühlhausen, 90 Wohneinheiten
- Böckinger Straße, Zuffenhausen, 140 Wohneinheiten
  • Nachsubventionierung von Belegungsrechten
     
  • Bei der Vergabe von kommunalen Flächen soll nicht nur der Preis, sondern auch das Konzept entscheiden
     
  • Geeignete Flächen für Baugemeinschaften


Die Stadt als Akteur

Ein weiterer Teil des Konzepts beschäftigt sich mit der Stadt als Akteur der Wohnungspolitik. Hier geht es um die Rolle der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG) und um den Lenkungskreis Wohnungsbau.

Einmal im Jahr soll es ein Hearing der Wohnbauträger geben. Um den Gemeinderat frühzeitig einzubinden, wird ein Unterausschuss Wohnungsbau gebildet.

Neben den etablierten Instrumenten der Wohnungspolitik sollen auch Experimente und Innovationen angeregt werden. Notwendige Anpassungen der Rahmenbedingungen von Bund und Land werden abschließend genannt.


Wohnungsmarktbericht

  • Der Bericht ist gegliedert in den ersten Teil "Wohnungs- und Immobilienmarkt Stuttgart" und den zweiten Teil "Geförderter Wohnungsmarkt Stuttgart".
     
  • Der erste Teil enthält die statistischen Daten zur Bautätigkeit und zum Gebäude- und Wohnungsbestand. Ein neuer Aspekt ist die Betrachtung energetischer Fragestellungen. Die Thematik "Wohnungsnachfrage" basiert auf den Daten zur Bevölkerungs- und Haushalteentwicklung und fasst die Analysen zur Wohnsituation und zu lebensstilspezifischen Wohnvorstellungen sowie zum Wohnen im Alter zusammen, die auf speziellen Umfragen beruhen. Ein weiterer Aspekt betrifft die Wohnungsversorgung und die Abschätzung des Wohnungsbedarfs. Ergänzend wird die Entwicklung der Immobilienpreise und Mieten behandelt und auf die Situation in der Region Stuttgart eingegangen.
     
  • Im zweiten Teil wird die Entwicklung des Bestands an geförderten Wohnungen und der Wohnungsbelegungsrechte sowie die Wohnraumförderung (Mietwohnungen, selbst genutztes Eigentum) dargestellt und die Nachfrage und Vermittlungen geförderter Wohnungen beleuchtet. Abgerundet wird dieser Teil durch den Aspekt Soziale Absicherung des Wohnens (Kostenübernahme für Unterkunft, Wohngeld).

Das Themenheft 2/2013 ist beim Statistisches Amt für 11 Euro erhältlich, unter www.stuttgart.de/statistik-infosystem oder per E-Mail an komunis@stuttgart.de.


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