Betriebliches Gesundheitsmanagement

Gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital erfolgreicher Unternehmen. Die großen Betriebe in Stuttgart wissen dies seit langer Zeit und haben Betriebliches Gesundheitsmanagement fest in ihren Firmen integriert. Doch auch für kleinere und mittlere Betriebe lohnt sich ein Engagement zur Gesundheitsförderung im Betrieb, denn es profitieren beide Seiten: Die Beschäftigten durch ein besseres Betriebsklima, höhere Zufriedenheit, weniger Stress, bessere Gesundheit und Arbeitsfähigkeit. Die Betriebe wiederum durch niedrigere Krankheitskosten, weniger Ausfalltage, bessere Arbeitsqualität und höhere Attraktivität des Betriebs. In Zeiten, in denen die Arbeitswelt tiefgreifenden Veränderungen unterliegt, trägt Betriebliches Gesundheitsmanagement dazu bei, die Beschäftigten und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit der Firmen zu stärken.

Die Gesundheitskonferenz der Landeshauptstadt Stuttgart hat in Kooperation mit zahlreichen Partnern eine neue Broschüre erstellt, die kleinen und mittelständischen Betrieben in Stuttgart den Einstieg in das Betriebliche Gesundheitsmanagement erleichtern soll. Viele Unternehmen kümmern sich bereits um das Wohlbefinden und die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Dabei handelt es sich allerdings noch häufig um Einzelaktivitäten. Das Anliegen der Gesundheitskonferenz ist es, die Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements weiter zu entwickeln, miteinander zu verzahnen und in den betrieblichen Prozessen fest zu verankern. Denn das Gesundheitsmanagement ist vor allem dann erfolgreich, wenn es kein Projekt, sondern eine permanente Strategie des Betriebs ist.

Die Broschüre der Gesundheitskonferenz informiert zu den Grundlagen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, enthält zahlreiche Tipps und verschafft einen Überblick über Angebote und Ansprechpartner in Stuttgart. Best Practice Beispiele veranschaulichen zudem, wie Unternehmen in das Thema eingestiegen sind und was sie tun, um Gesundheit dauerhaft im Arbeitsalltag zu verankern.
Die Broschüre kann kostenfrei unter gesundheitsfoerderung@stuttgart.de bestellt werden oder hier als pdf-Datei heruntergeladen werden: Broschüre Betriebliches Gesundheitsmanagement (PDF)

Fachveranstaltung zum betrieblichen Gesundheitsmanagement für ambulante Pflegedienste 

"Starke Betriebe brauchen gesunde und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" am 18. Januar 2018 im Haus der Wirtschaft, Stuttgart. 

Die Beschäftigten im Pflegesektor sind körperlich und psychisch hoch belastet. Durch den Umgang mit bettlägerigen Patienten und das dafür erforderliche tägliche schwere Heben, Schieben und Ziehen wird der Körper einseitig belastet und der Rücken stark beansprucht. Daher kommt es häufig zu Muskel- und Skeletterkrankungen. Hinzu kommen verschiedene psychische Belastungen bedingt durch die hohe Verantwortung, die ständig erforderliche Aufmerksamkeit, einen hohen Anteil an Emotionsarbeit, bei gleichzeitig hohem Termin- und Zeitdruck, sowie viele Unterbrechungen. Auch der Umgang mit Demenz, Leid und Tod bei gleichzeitig fehlender Anerkennung der Leistung sind Belastungen im Pflegeberuf, für die es oft nur unzureichende Unterstützung gibt. (AOK spezial "Pflege für die Pflege" 11/2011). 

Was können Pflegebetriebe nun tun, um gesundes Arbeiten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern? Wie managen Führungskräfte das herausfordernde Tagesgeschäft und wie bleiben sie dabei fit? Wann ist ein Arbeitgeber für Pflegekräfte attraktiv?  

Antworten auf diese Fragen will die Fachtagung der Stuttgarter Gesundheitskonferenz liefern. Mit Best Practice Beispielen, Vorträgen und Workshops soll aufgezeigt werden, wie Gesundheit im Betriebsalltag der ambulanten Pflege verankert werden kann. 

Die Veranstaltung wurde auf der Grundlage der Ergebnisse einer Befragung bei Pflegebetrieben in Stuttgart konzipiert. Das gemeinsame Projekt der Stuttgarter Gesundheitskonferenz und der Hochschule Esslingen enthält verschiedene Maßnahmen, um die Gesundheit der Belegschaft und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken.

Einladung 18.01.2018 Starke Betriebe (PDF)

 
 

Mehr zum Thema