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Landeshauptstadt Stuttgart

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Entwicklung der Beratungszentren

Das Jugendamt richtet 1928 eine erste eigene Erziehungsberatungsstelle ein, mit pädagogisch und psychologisch ausgebildetem Personal. Im Lauf der Jahrzehnte erweitert sich das Blickfeld: Das Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche dehnt sich auf die ganze Familie aus und bezieht das soziale Umfeld ein.

Eingangsbereich des Beratungszentrums Bad Cannstatt, 2019

1928: Schon in den Anfangsjahren des Jugendamts wird eine Erziehungsberatungsstelle eingerichtet, die der Fürsorgeerziehung vorbeugen soll und sich an Lehrer und Eltern wendet.

Ab 1945 nimmt die Bedeutung und Inanspruchnahme der Erziehungsberatung zu. Es entsteht ein interdisziplinärer Dienst aus psychologischen, medizinischen und fürsorgerischen Fachkräften.

Amtsblatt von 1941: Erziehungsberatungsstelle

1974: Erziehungsberatung und Jugend- und Drogenberatungsstelle werden in einer Abteilung Erziehungs- und Jugendberatung mit anderen Dienststellen zusammengefasst. Amtsleiter Erich Harrer, selbst Diplom-Psychologe, baut die Erziehungsberatung kontinuierlich aus.

1980: Der Allgemeine Sozialdienst entsteht durch die Zusammenlegung des Innendiensts des Jugendamts (Erziehungshilfe) und des Außendiensts des Sozialamts (Familienfürsorge) und wird ab 2002 mit der Erziehungsberatungsstelle in zehn Beratungszentren zusammengelegt.

Ab 1993: Mit der Umstrukturierung des Jugendamts und der Schaffung von drei Regionalabteilungen 1999 beginnt ein tiefgehender Umbau des Jugendamts. Die vier Erziehungsberatungsstellen werden mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst, der Wirtschaftlichen Jugendhilfe und ab 2012 auch mit der Jugendhilfe im Strafverfahren in den zunächst zehn und seit 2019 elf Beratungszentren des Jugendamts zusammengefasst.

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