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Landeshauptstadt Stuttgart

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Frühe Hilfen

Frühe Hilfen bieten ein breites Angebot zur Enlastung von Eltern ab der Schwangerschaft. Ihr Ansatz ist interdisziplinär. In Stuttgart sind die Frühen Hilfen eine gesamtstädtische Aufgabe und werden in kommunalen Netzwerken gestaltet und koordiniert – gestern wie heute.

Fürsorgerin beim Hausbesuch, um 1910

1921–2021: Bereits in seinem Gründungsjahr teilt das Jugendamt die Stadt in Fürsorgebezirke ein und bietet mit seinem Außendienst die Unterstützung vor Ort bei den jungen Eltern an, meist in Kooperation mit dem Gesundheitsamt und anderen kommunalen Akteuren. In den 1930er-Jahren kommen Unterstützungsformen für Schwangere, Neugeborene und kleine Kinder hinzu. Diese werden im Nationalsozialismus verkehrt in eine rigide Erziehungspraxis und Kontrolle der Bevölkerung durch Behörden wie das Jugendamt.  

Amtsblatt vom 2. November 1989: Eine Gesundheitsfürsorgerin im Ruhestand erzählt von ihrer Arbeit.

Erst mit der Verbreitung der Erkenntnisse der Bindungstheorie und Bindungsforschung ab den 1960er-Jahren nehmen die Ansätze zur Unterstützung von Schwangeren und Eltern von Neugeborenen und kleinen Kindern im Rahmen des Jugendamts wieder zu. Unter dem Titel „Frühe Förderung für Familien in Stuttgart“ und später „Frühe Hilfen“ entsteht seit 2005 ein breites Spektrum zur Entlastung, Information, Beratung und Begleitung von Eltern ab der Schwangerschaft. 

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