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Landeshauptstadt Stuttgart

Barrierefrei in Stuttgart

Förderprogramm barrierefreies und altersgerechtes Wohnen

Die meisten Menschen sind eines Tages aufgrund von altersbedingten Mobilitätseinschränkungen oder einer Behinderung auf barrierefreien Wohnraum angewiesen. Die Stadt Stuttgart fördert Umbaumaßnahmen in Wohnungen und Wohnhäusern, die dem Abbau von Barrieren dienen.

Was wird gefördert?

  • Individuelle Wohnraumanpassungen, wie zum Beispiel Badumbauten, Türvergrößerungen, Treppenlifte, Zugänge zur Terrasse oder zum Balkon, Einbau eines Aufzugs.
  • Barrierefreie und altersgerechte Gestaltung der Außenanlagen von Wohngebäuden, wie zum Beispiel stufenarme Erschließung von Gebäudezugängen, beidseitige Handläufe, Installation eines elektrischen Türantriebs.
  • Sanierung und Modernisierungsmaßnahmen unabhängig von einem individuellen Bedarf, wie zum Beispiel der Ein- oder Anbau von Aufzügen, barrierefreie und altersgerechte Gestaltung des Hauseingangsbereichs oder Anpassungen im Wohnraum.

Wer wird gefördert?

  • Eigentümer von selbst genutztem Wohnraum, deren Haushalt die Einkommensgrenze nicht überschreitet
  • Eigentümergemeinschaften
  • Privatvermieter
  • Juristische Personen (zum Beispiel Baugenossenschaften)
  • Mieter für bestimmte Maßnahmen, deren Haushalt die Einkommensgrenze nicht überschreitet. 

Wie wird gefördert?

Bei individuellen Anpassungen im Wohnraum werden zwischen 60 Prozent und 70 Prozent der förderfähigen Kosten des Eigenanteils gefördert, maximal jedoch 10.000 Euro pro Maßnahme und 30.000 Euro pro Wohnraum. Bei Außenanlagen sind es 50 Prozent der förderfähigen Kosten des Eigenanteils, bei Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen gilt eine pauschale Förderung von 3.000 Euro pro Wohnraum. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Geschäftsstelle der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung.

Wie erhält man die Förderung?

Ein Förderantrag kann nur vor Beginn einer Umbaumaßnahme gestellt werden. Die Maßnahme wird durch die Wohnberatung des Deutschen Roten Kreuzes oder durch einen zertifizierten Handwerksbetrieb begleitet.

Referat Soziales und gesellschaftliche Integration

Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung

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