Heizungsaustauschprogramm

Neue Förderrichtlinien für den Heizungsaustausch von Kohleöfen oder Öl-Kesselanlagen

Mit dem Ziel, die Treibhausgasemissionen in der Landeshauptstadt Stuttgart weiter zu reduzieren, hat der Gemeinderat am 14. Dezember 2017 die neuen Förderrichtlinien für den Heizungsaustausch von Kohleöfen oder Öl-Kesselanlagen in Wohn- und Nichtwohngebäuden beschlossen. Ausgeschlossen sind Gebäude in der Eigentümerschaft der Stadt Stuttgart, der Eigenbetriebe, des Landes Baden-Württemberg und der Bundesrepublik Deutschland.

Der Austausch von Kohle- und Ölfeuerungen durch die emissionsfreundlicheren Energieträger Umwelt- bzw. Fernwärme, Gas oder eingeschränkt Holz-Pellets mit Staubfilter soll eine zusätzliche Reduzierung des CO2-Ausstoßes bewirken. Der Einbau von Holz-Pellets ist in den inneren Stadtbezirken sowie im Stadtbezirk Bad Cannstatt nicht zuschussfähig. Die übrigen neuen Energieträger werden in der Gesamtstadt gefördert.

Die neuen Förderrichtlinien ersetzen nicht das seit 1998 bestehende kommunale Energiesparprogramm, sondern erweitern die geltenden energetischen Nachrüstungsmöglichkeiten für private Wohngebäude. Zusätzlich wird erstmals ein Austausch von Kohle und Öl betriebenen Heizanlagen in Nichtwohngebäuden gefördert.

Das neue Heizungsaustausch-Programm gilt für alle Förderanträge, die ab 1. Januar 2018 im Amt für Liegenschaften und Wohnen eingereicht werden. Am 31. Dezember 2020 endet das Programm.

Unter Publikationen finden Sie die Richtlinien des Heizungsaustauschprogramms und eine Übersicht.

Den Antrag auf Zuschüsse finden Sie unter Formulare.

Link zum Gutachterbüro: www.ebz-stuttgart.de

 
 

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