Soziale Stadt Giebel

Mit der Auftaktveranstaltung im Mai 2007 hatte die Umgestaltung der Nachkriegssiedlung Giebel zu einer "Sozialen Stadt" begonnen. Nach dem Vorbild der vier anderen Stuttgarter Stadtteile im Programm "Soziale Stadt" sollten umfassende baulich und soziale Projekte die Situation in Giebel verbessern. Mit dem Stadtteilmanagement wurde das Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Weeber+Partner beauftragt. Das Team hatte lange seinen Sitz im Info-Eck Giebel im Krötenweg 3 und stellte das Bindeglied zwischen Bürgerschaft und Stadtverwaltung dar. Gleichzeitig hatten sich vier Themengruppen gegründet, die sich regelmäßig trafen und Projekte starteten:

  • TG 1 "Wohnen und öffentlicher Raum": Let´s Putz
  • TG 2 "Soziales und kulturelles Miteinander": Vorweihnachtlicher Markt, Kulturnacht
  • TG 3 "Kinder und Jugendliche": Naturbeobachungsstelle Rappach
  • TG 4 "Initiative der Geschäftsleute": Weinumtrunk

Neben diesen Veranstaltungen arbeiteten die Gruppen auch an verschiedenen baulichen Verbesserungen in Giebel mit. So wurde im Juni 2013 der neugestaltete Ernst-Reuter-Platz eingeweiht, der mit neuem Belag, neuer Beleuchtung und Möblierung ideal für Feste und Veranstaltungen ist. Ein Jahr später wurde das neue Kinder- und Jugendhaus in der Mittenfeldstraße eröffnet.

Im Jahr 2016 wurde der "Grünzug Nord" zwischen Rappach-, Giebelstraße und Sandbuckel mit Bewegungsangebote für alle Generationen sowie Sitzbänke eingeweiht, ebenso wurde ein öffentlicher Bücherschrank aufgestellt und eine Jugendecke eingerichtet. Im gleichen Jahr öffnete das Stadtteil- und Familienzentrum FaZ Giebel seine Tore, in dem das Kinder- und Jugendhaus, eine Kita, ein Bürgersaal, das Büro des 2010 gegründeten Bürgervereins Giebel und Bergheim e.V., der die weitere Stadtteilarbeit vom Stadtteilmanagement Giebel übernahm.

Im Juli 2019 fand die Abschlussveranstaltung der "Sozialen Stadt" statt.

 
 

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