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OB Kuhn weist Kritik des 'Stuttgarter Umweltbündnisses' zurück

11.09.2017 Umwelt
Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat die Kritik vom 'Klima- und Umweltbündnis Stuttgart' in Sachen Diesel-Nachrüstung als "boshafte Unterstellung" zurückgewiesen.

Kuhn sagte am Montag, 11. September: "Ich habe die Öffentlichkeit nicht getäuscht, wie das Bündnis behauptet, im Gegenteil! Ich war es, der den Bund und die Automobilindustrie nach dem Gipfel mit der Bundeskanzlerin öffentlich daran erinnert hat, dass sie ihre Versprechungen bei der Nachrüstung von Dieselfahrzeugen einhalten müssen." Es sei seine Pflicht als Oberbürgermeister einer Stadt, dessen Bürgerinnen und Bürger unter zu hohen Stickstoffdioxidwerten zu leiden haben, die Verantwortlichen notfalls immer aufs Neue darauf hinzuwiesen, welche Zusagen sie gemacht haben. Kuhn: "Und darauf zu drängen, dass sie gefälligst eingehalten werden."

Der OB hatte nach dem Kommunal-Gipfel mit der Kanzlerin am 4. September erklärt, Bund und Autoindustrie müssten jetzt dafür sorgen, dass der Stickstoffdioxidausstoß bei Dieselfahrzeugen tatsächlich um 30 Prozent sinkt, wie das mit der Softwarenachrüstung versprochen wurde. Kuhn selbst hatte zuvor bereits mehrfach gefordert, dass es nicht bei einem Softwareupdate bleiben dürfe, sondern die Autoindustrie auch zu einer technischen Nachrüstung (Hardware) bereit sein müsse.