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Bundestagswahl: Kreiswahlausschuss stellt amtliches Endergebnis fest - Dank an die Wahlhelfer und Mitarbeiter

26.09.2017 Wahlen
Der stellvertretende Wahlleiter der Landeshauptstadt, Thomas Schwarz, hat am Dienstag, 26. September, verkündet, dass die Bundestagswahl in Stuttgart ordnungsgemäß abgelaufen ist. Der Kreiswahlausschuss stellte anschließend das amtliche Endergebnis fest.

Demnach haben sich 79,6 % der wahlberechtigten Stuttgarterinnen und Stuttgarter beteiligt. Im Wahlkreis Stuttgart I wurde mit 82,7 % die deutschlandweit dritthöchste Beteiligung gemessen, im Wahlkreis Stuttgart II beteiligten sich 76,3 %. Zum Vergleich: Bundesweit waren es 76,2 %.

Dr. Stefan Kaufmann und Karin Maag, beide CDU, ziehen über das Direktmandat in den Bundestag ein. Dr. Kaufmann gewinnt seinen Wahlkreis mit 32 %, Frau Maag mit 33,5 % der abgegebenen Stimmen. Die meisten Zweitstimmen entfielen in der Gesamtstadt auf die CDU mit 29 %. Dann folgen die Grünen mit 17,6 %, die SPD mit 15,7 %, die FDP mit 15,2 %, die Linke mit 9,2% und die AfD mit 8,8 %.

Zweitstimmen-Hochburgen der im Bundestag vertretenen Parteien sind:

  • CDU: Obertürkheim 33,5 %
  • Grüne: Stuttgart-West 23,3 %
  • FDP: Birkach 19,5%
  • SPD: Mühlhausen 18,3 %
  • AfD: Mühlhausen 16,0 %
  • LINKE: Stuttgart-Mitte 12,4%

Alle weiteren Ergebnisse unter www.stuttgart.de/bundestagswahl.
 
Nach dem vorläufigen Endergebnis ziehen laut Bundeswahlleiter noch folgende Bewerber aus Stuttgart in den 19. Bundestag ein:

  • Ute Vogt (SPD)
  • Cem Özdemir und Dr. Anna Christmann (Grüne)
  • Judith Skudelny (FDP)
  • Prof. Dr. Lothar Maier und Dr. Dirk Spaniel (AfD)
  • Bernd Riexinger (Die Linke)

Weitere Informationen

Endergebnisse der Bundestagswahl 2017 - LHS Stuttgart (PDF)

Dank an die Wahlhelfer und Mitarbeiter

Der Kreiswahlleiter Dr. Martin Schairer, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, hat am Dienstag, 26. September, allen Wahlhelfern und Mitarbeitern für ihren Einsatz bei der Bundestagswahl ausgesprochen.

Schairer sagte: "Die Organisation von Bundestagswahlen ist für alle Wahlverantwortlichen eine besondere Herausforderung. Rund 80 Prozent der Wahlberechtigten gaben bei dieser Wahl in Stuttgart ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung nahm damit erneut zu. Stuttgart I, einer der beiden Stuttgarter Wahlkreise, hatte die dritthöchste Wahlbeteiligung von allen 299 deutschen Wahlkreisen. So waren am Abend des 24. September in Stuttgart rund 300.000 Stimmzettel mit rund 600.000 Stimmen auszuzählen. Mehr Wahlberechtigte denn je wählten bei dieser 19. Bundestagswahl per Brief schon vorab. In Stuttgart waren es 111.150 Wahlberechtigte, die einen Wahlschein beantragten. Über 10.000 von ihnen kamen persönlich zur Beantragung in das Statistische Amt oder in eines der Bezirksrathäuser. Rund 2800 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer aus der Bürgerschaft, anderen Behörden und allen Ämtern der Stadtverwaltung waren am Wahltag in den 350 Wahllokalen und in den von 88 auf 107 aufgestockten Briefwahlbezirken im Einsatz. Da nicht wenige Wahlhelfer schon seit vielen Jahren dieses Amt wahrnehmen, konnte durch ihre langjährigen Erfahrungen - trotz des komplizierten Auszählungsvorganges bei der Bundestagswahl mit der Erst- und Zweitstimme - das Ergebnis der beiden Stuttgarter Wahlkreise in den Wahlbezirken und in den Briefwahlbezirken zügig ermittelt werden. Diesen Wahlhelfern danke ich deshalb ganz besonders für ihren verlässlichen Einsatz bei der Bewältigung dieser wichtigen und verantwortungsvollen staatsbürgerlichen Aufgabe. Auch den rund 100 städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Statistischen Amts, der Bezirksämter, des Haupt- und Personalamts und anderer Ämter sowie den beteiligten Bediensteten von Netze BW, KDRS und der Deutschen Post AG darf ich für die präzise Vorbereitung und technisch-organisatorisch reibungslose Abwicklung dieser Wahl danken. Ihr großes und umsichtiges Engagement war wiederum sehr beeindruckend."