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Nahversorgung im Stadtteil Wolfbusch: OB Fritz Kuhn eröffnet Bonusmarkt

25.10.2017 Aktuelles
Die Bürgerinnen und Bürger im Wolfbusch in Weilimdorf nutzen nun kurze Wege beim Einkaufen. Dafür sorgt der neue Bonusmarkt im Stadtteil. Oberbürgermeister Fritz Kuhn eröffnete den Markt am Hubertusplatz 2 am Mittwoch, 25. Oktober. Er sagte: "Wir haben den Auftrag, die Infrastruktur in den Bezirken zu verbessern. Es ist mir sehr wichtig, dass auch ein Stadtteil Geschäfte zum Einkaufen hat. Hier im Wolfbusch habe ich große Hoffnung, dass dieses Projekt klappt. Mein Appell: Kaufen Sie im Bonusmarkt ein. Nutzen Sie die Chance, damit der Markt Bestand hat."

Nahversorgung im Stadtteil Wolfbusch: OB Fritz Kuhn eröffnet BonusmarktDer Markt ist ein Pilotprojekt und fasst 130m². Foto: Lichtgut/Leif Piechowski Auch Samir Sidgi, Vorsitzender der SWSG Geschäftsführung, begrüßt die Eröffnung des Marktes. Er sagte: "Gute Einkaufsmöglichkeiten vor Ort sind wichtig für ein funktionierendes Quartier. Die SWSG vermietet in Weilimdorf zahlreiche Wohnungen, ich denke nur an die Neubauvorhaben rund um den Uhuweg. Der nahe gelegene Bonusmarkt am Hubertusplatz passt da gut dazu."

Im Markt werden Langzeitarbeitslose aus verschiedenen Arbeitsmarktprogrammen des Jobcenters Stuttgart beschäftigt. Betreiber ist die gemeinnützige Gesellschaft für Schulung und berufliche Reintegration (sbr gGmbH). Angeboten werden hauptsächlich Produkte des täglichen Bedarfs, außerdem gibt es eine Post- und Paketannahmestelle.

Der Markt ist ein Pilotprojekt. Üblicherweise werden Lebensmittelmärkte auf einer Mindestgröße von 500 m² betrieben. Der Markt im Wolfbusch fasst 130 m². Um das kleinflächige Ladengeschäft zu ermöglichen, fördert der Stuttgarter Gemeinderat das Projekt einmalig mit 70.000 Euro.

Die Idee zum Markt ging aus der Konzeption "Nahversorgung konkret: Handlungskonzepte für Stadtteile und Stadtquartiere ohne Lebensmittelversorgung" hervor und wurde von der Wirtschaftsförderung Stuttgart und dem Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung angeregt. Es wurde in enger Abstimmung mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft SWSG als Immobilieneigentümerin umgesetzt.