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"Woche der Brüderlichkeit" soll 2021 in Stuttgart eröffnet werden

26.10.2017 Aktuelles
Die Stadt Stuttgart wird die zentrale Eröffnungsfeier der "Woche der Brüderlichkeit" im Jahr 2021 in der Landeshauptstadt finanziell und organisatorisch unterstützen. Die Woche ist eine deutschlandweite Veranstaltung der "Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit". Die Beteiligung der Stadt hat der Gemeinderat am Donnerstag, 26. Oktober, beschlossen.

Seit 1952 veranstalten die "Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit" jährlich im März die Woche der Brüderlichkeit. Während dieser Woche werben die Gesellschaften um ihre Ziele und verweisen auf ihr jeweiliges Jahresthema. Dieses Jahr lautete es beispielsweise: "Gehe hin und lerne". Die Gesellschaften setzen sich für die Verwirklichung der Rechte aller Menschen auf Leben und Freiheit ohne Unterschied des Glaubens, der Herkunft oder des Geschlechts ein. Bei der zentralen Eröffnungsfeier wird die Buber-Rosenzweig-Medaille, die höchste Auszeichnung für christlich-jüdische Verständigung, an Persönlichkeiten und Organisationen verliehen, die sich um den christlich-jüdischen Dialog außerordentlich verdient gemacht haben.

Üblicherweise beteiligen sich die gastgebenden Städte finanziell an der Eröffnungsveranstaltung und stellen einen repräsentativen Ort zur Verfügung. An der Vorbereitung und Durchführung der Eröffnungsfeier wird sich die Stadt Stuttgart mit 85.000 Euro beteiligen. Es werden bis zu 1.500 Gäste erwartet.

Die erste Woche der Brüderlichkeit wurde 1952 in Stuttgart eröffnet. Dieses Jahr fand die zentrale Eröffnungsfeier in der Frankfurter Pauluskirche statt. 2018 wird Recklinghausen Gastgeber sein, 2019 Nürnberg und 2020 Dresden.