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Broschüre "FahrRad und Schule" steht landesweit zur Verfügung

07.11.2017 Verkehr/Mobilität
Anlässlich des 200-jährigen Fahrradjubiläums hat die Landeshauptstadt Stuttgart zusammen mit dem Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik (LIS) und dem Kultusministerium eine Materialsammlung für Schulen zum Thema Fahrradförderung herausgegeben.
Die Broschüre richtet sich an Schulen, Lehrkräfte und Eltern mit Tipps, Ideen und Anregungen, um Schülerinnen und Schüler mit Spaß und sicher auf das Fahrrad zu bringen. Neben Wettbewerben und Projekten rund um das Fahrrad sind auch Rechts- und Sicherheitsaspekte beschrieben. Zudem informiert die Broschüre über Fortbildungsmöglichkeiten und gibt Best-Practice-Beispiele von Lehrern und aktiven Radfahrern.

"Ich freue mich, dass dieser Teil unserer vorbildlichen Fahrradförderung für Schulen in Stuttgart nun landesweit zur Verfügung steht. Zusammen mit dem LIS und den Kollegen des Kultusministeriums haben wir die Sammlung aktualisiert und erweitert", sagt Oberbürgermeister Kuhn.

2010 wurde der Ordner "FahrRad und Schule" an alle Stuttgarter Schulen verteilt. Neben Tipps und Ideen rund um das Fahrrad enthält der Ordner auch allgemeine Grundsätze der Fahrradförderung in Stuttgart. Entstanden ist er mit Hilfe der Ehrenamtlichen des Stuttgarter Radforums durch das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung. Hintergrund war eine Mobilitätsbefragung an allen Schulen, für die die Landeshauptstadt 2007 den "Best for Bike"-Preis erhalten hat.

Neben dem Ordner "FahrRad und Schule" werden die Stuttgarter Schulen durch die Verbesserung der Infrastruktur unterstützt. Das Projekt "Rad und Schule", das jährlich mit 200.000 Euro gefördert wird, installiert neue Fahrradbügel, untersucht den Schulradweg zu den Schulen, initiiert Verbesserungen wie Bordsteinabsenkungen, neue Abstellmöglichkeiten oder entschärft Gefahrenpunkte. Bereits 60 Prozent aller Schulen in Stuttgart haben an diesem Projekt teilgenommen und so das Fahrradfahren für Schüler und Lehrer attraktiver gemacht.

"Wer in jungen Jahren das Fahrrad gerne und immer nutzt, wird es auch später immer als Teil der Mobilität betrachten. Schulen sind ein wichtiger Bestandteil, um unserem Ziel einer nachhaltigen Mobilität näher zu kommen, damit Staus, Stress, Luftverschmutzung und Lärm reduziert werden. Die Materialsammlung ist damit ein Beispiel, das im wahrsten Sinne des Wortes Schule machen sollte", erklärt Kuhn.

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