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Elisabethenanlage im Westen wird umgestaltet

16.11.2017 Stadtplanung
Der Gemeinderat hat am 16. November den Grundsatzbeschluss zur Umgestaltung der Elisabethenanlage im Stuttgarter Westen nach den Vorentwurfsplänen von Schwarz und Partner Landschaftsarchitekten, Ludwigsburg, mit einem Kostenrahmen von rund 1,75 Millionen Euro brutto gefasst.

Bei der Bürgerbeteiligung mit vielen unterschiedlichen Formaten für Kinder und Erwachsene wurden hunderte Vorschläge geäußert, die in die Planungen einflossen. Schwerpunktmäßig werden der Kinderspielbereich erneuert, eine ruhige und übersichtliche begrünte Fläche geschaffen, der Bolzplatz erneuert und ein neues "Aktivband" in der Bismarckstraße mit Bewegungsangeboten für alle Altersklassen angeboten.

Die damit verbundene Belebung der Grünanlage dient auch dem Zweck, durch mehr soziale Kontrolle Nutzungskonflikte mit sozial auffälligen Gruppen zu entschärfen. Außerdem soll mit neuen technischen Lösungen der von manchen Sport- und Spielangeboten ausgehende Lärm verringert werden. So sollen etwa die Ballfangzäune und Tore am Bolzplatz abgebaut und durch Netze ersetzt werden.

Nach dem Grundsatzbeschluss wird nun die Entwurfsplanung weiter-entwickelt. Nach dem Bau- und Vergabebeschluss können dann 2019 die Arbeiten beginnen.

Die Verwaltung wird für das Sanierungsgebiet Stuttgart 28 -Bismarckstraße- zum Programmjahr 2018 einen Aufstockungsantrag in Höhe von 1,6 Millionen Euro im Bund-Länder-Programm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren (ASP) stellen.