Presse
  •  

Auftaktveranstaltung "MeinPlan Stuttgart"

29.11.2017 Gesundheit
Die Landeshauptstadt Stuttgart hat in Kooperation mit dem "Aktionsbündnis Sichere Arzneimittelanwendung Heidelberg" das Projekt "MeinPlan Stuttgart" ins Leben gerufen. Zur Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 11. Januar, von 9.30 bis 14 Uhr im Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof, Büchsenstraße 33, Paul-Lechler-Saal, sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Einlass ist ab 8 Uhr.

Eine Teilnahme an der Auftaktveranstaltung zu "MeinPlan" ist aufgrund der begrenzten Anzahl von Plätzen nur mit Anmeldung möglich. Bei der Vergabe zählt die Reihenfolge der Anmeldung beim Gesundheitsamt, Friedrichstraße 13, Annette Faust-Mackensen, Telefon 216-59419, Simone Schmidt-Goretzky, Telefon 216-59415, sowie per E-Mail an meinplan@stuttgart.de.

Auftaktveranstaltung 'MeinPlan Stuttgart'Grafik: Stadt Stuttgart

Über die Veranstaltung

Nach der Begrüßung durch Werner Wölfle, Bürgermeister für Soziales und gesellschaftliche Integration, spricht Dr. Eckart von Hirschhausen, Schirmherr von "MeinPlan". Es folgen Vorträge zum Thema "Projekthintergrund Aktionsbündnis Sichere Arzneimittelanwendung im Rhein-Neckar-Kreis/Gesundheitskonferenz Heidelberg" von PD Dr. Hanna Seidling, Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie, Universitätsklinikum Heidelberg, und Beate Strauß, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Universitätsklinikum Heidelberg, sowie Dr. Ulrich Wehrmann, OCM-Consult, Ludwigshafen.

Zum Thema "MeinPlan Stuttgart" spricht Heinz-Peter Ohm, Sachgebiet Strategische Gesundheitsförderung, Gesundheitsamt Stuttgart, über "MeinPlan Stuttgart aus Sicht niedergelassener Ärzte in Stuttgart" referiert Dr. med. Markus Klett, Vorsitzender der Ärzteschaft Stuttgart. Weitere Vorträge lauten "MeinPlan Stuttgart aus Sicht der Apothekerschaft" (Silke Laubscher, Vizepräsidentin der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg), "MeinPlan Stuttgart und die Anwendung im Krankenhaus" (Dr. Stefan Reinecke, Ärztlicher Direktor Zentrum Innere Medizin 2, Marienhospital Stuttgart), sowie "MeinPlan Stuttgart aus Patientensicht" (Greta Schuler, VdK Patienten- und Wohnberatung). Zum Thema "Ausblick und Visionen - Digitalisierung MeinPlan" spricht Prof. Dr. Klaus Mörike, Abteilung Klinische Pharmakologie, Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Universitätsklinikum Tübingen.

Anschließend gibt es eine Podiumsdiskussion mit den Referenten. Das Schlusswort spricht Werner Wölfle. Es moderiert Stefanie Anhalt, SWR 1.

Was ist MeinPlan Stuttgart?

Bei "MeinPlan Stuttgart" handelt es sich um einen Medikationsplan, der vom Patienten selbst oder dessen Angehörigen geführt wird. Der Patient steht bei diesem Projekt somit im Mittelpunkt. Im besten Fall wird der Patient beim Ausfüllen des Medikationsplans vom Hausarzt oder in der Apotheke unterstützt. Der Medikationsplan steht sowohl in Papierform als auch digital zur Verfügung.

Ziel ist es, Patienten zum verantwortlichen Umgang mit sich selbst, insbesondere in Bezug auf die eigene Medikation zu befähigen. Der Patient wird sowohl im Hinblick auf die Risiken bei der Arzneimittelanwendung sensibilisiert als auch in seiner Kompetenz zur selbstständigen Nutzung und Führung eines Medikationsplans gestärkt.

"MeinPlan Stuttgart" kann ebenfalls dazu beitragen, die Kommunikation zwischen Patienten und allen an der Behandlung und Versorgung Beteiligten zu unterstützen. Dadurch soll - in Anlehnung an den bundeseinheitlichen Medikationsplan, den der Arzt dem Patienten aushändigt - ein "Medikationsplan" stadtweit ausgelegt werden, der von Patientinnen und Patienten selbst geführt wird.

Neben dieser Auftaktveranstaltung wird "MeinPlan Stuttgart" durch zahlreiche Veranstaltungen begleitet und kann so zu einer sicheren Arzneimittelanwendung beitragen.

Für interessierte Bürgerinnen und Bürger werden im Rahmen des Projektes regelmäßig Informationsveranstaltungen zur Handhabung sowie zu allgemeinen Themen rund um Medikamente durchgeführt.

Bitte beachten: Eine Teilnahme an der Auftaktveranstaltung ist aufgrund der begrenzten Anzahl von Plätzen nur mit Anmeldung möglich. Bei der Vergabe der Plätze zählt die Reihenfolge der Anmeldung. Die Anmeldefrist endet am Freitag, 5. Januar.