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Die Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) distanziert sich ausdrücklich von der Altkleidersammlung über rote Tonne mit AWS-ähnlichem Logo

11.12.2017 Entsorgung
Zur Zeit häufen sich beim städtischen Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stuttgart Meldungen zur Altkleidersammlung über eine rote Tonne. Diese Tonne wird weder im Auftrag des Eigenbetriebs AWS, noch der Stadt Stuttgart, noch des Landes Baden-Württemberg aufgestellt. Es handelt sich dabei um keine genehmigte Altkleider-Sammlung, auch wenn ein Aufkleber der Sammlung einen "offiziellen Charakter" gibt. Es ist jedem freigestellt, gegen die Betreiberfirma vorzugehen, die offensichtlich in betrügerischer Absicht private Flächen in ihrem Sinn nutzt.

Um die Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) nach einer flächendeckenden Erfassung von Altkleidern erfüllen und damit die illegal aufgestellten Altkleidercontainer verdrängen zu können, hat sich die Stadtverwaltung auf Initiative des Eigenbetriebs AWS in Kooperation mit den gemeinnützigen Organisationen auf ein gemeinsames Konzept zur Erfassung und Verwertung von Altkleidern im Stadtgebiet geeinigt.

Inzwischen ist das bisherige Angebot um 87 zusätzliche Standorte auf rund 170 öffentliche Altkleidercontainer-Standorte erweitert worden. Um die Ausweitung zu ermöglichen, werden bereits vorhandene Altglascontainer-Standorte genutzt. Für die Altkleidersammlung wurde eigens ein Container eingeführt, der hinsichtlich Farbe, Form und Gestaltung den Altglascontainern angepasst wurde. Dieser erfüllt damit die stadtweit einheitlichen Vorgaben der Containergestaltung zur Wahrung des Stadtbilds und ist gut von den illegalen Altkleidercontainern und deren Sammlern zu unterscheiden. Auch die vorhandenen Altkleiderbehälter werden durch den neuen einheitlichen Container ersetzt.

Weitere Informationen zur Altkleidersammlung finden sich unter www.stuttgart.de/altkleider .