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Bürgermeister Fabian Mayer hat Staufermedaille an Erwin Benk überreicht

30.01.2018 Aktuelles
Der Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung, Kultur und Recht, Dr. Fabian Mayer, hat am Dienstag, 30. Januar, in Vertretung von Oberbürgermeister Fritz Kuhn die Staufermedaille an Erwin Benk überreicht. Die Staufermedaille wurde Erwin Benk von Ministerpräsident Winfried Kretschmann in Würdigung seiner Verdienste um das Gemeinwohl verliehen.

Staufermedaille 2018 - Erwin BenkVergrößernDr. Fabian Mayer, Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung, Kultur und Recht, gratuliert Erwin Benk zur Staufermedaille. Foto: Ferdinando IannoneDr. Fabian Mayer, Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung, Kultur und Recht, gratuliert Erwin Benk zur Staufermedaille. Foto: Ferdinando Iannone
Erwin Benk wurde am 27. Januar 1939 in Stuttgart geboren. Er gehörte von 1986 bis 2010 dem Beirat des Kreisverbands der Obst- und Gartenbauvereine Stuttgart (KOV) an. Der KOV Stuttgart vertritt 23 Obst- und Gartenbauvereine mit etwa 4000 Mitgliedern. Er wird von einem Vorstand und einem Beirat geleitet. Benk hat mit Verlässlichkeit und großem Engagement das Arbeitsprogramm und die Ausrichtung des KOV mitgestaltet. Dabei kam ihm seine große Erfahrung aus der langjährigen Vereinsleitung des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Rohracker zu Gute.


Besonders hervorzuheben ist sein Einsatz für die Zusammenarbeit der Stuttgarter Obst- und Gartenbauvereine mit Schulen.

Für die Stuttgarter Tiefenbach-Grundschule ist Erwin Benk seit November 1990 ehrenamtlich tätig. Er hat mehrere Bäume und Sträucher für die Schule gepflanzt und sich für das Anlegen einer Kräuterspirale im Schulgarten engagiert sowie den Schulgarten betreut. Außerdem veranstaltet er jährlich wiederkehrende Aktionen. Mit seiner großen Sachkenntnis und seiner immer freundlichen Art ist er ein immer gern gesehener Gast und Helfer in der Schule.

Besondere Verdienste hat sich Erwin Benk vor allem auch im Rahmen seines Wirkens als langjähriger Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Stuttgart-Rohracker als Obmann der Landwirtschaft sowie als Bezirksbeirat in Rohracker erworben. Er hat in vielfältiger Weise identitätsstiftend für den Ortsteil gewirkt.

Der Verein hatte bei der Amtsübernahme von Benk am 21. Januar 1984 insgesamt 55 Mitglieder. Unter seiner Führung wuchs der Verein auf zwischenzeitlich über 200 Mitglieder. Das war nur durch den unermüdlichen Einsatz Benks möglich. Der OGV wurde zu einem Vorzeigeverein im Ort. Benk selbst hat vor vielen Jahren die Ausbildung zum geprüften Fachwart erfolgreich absolviert und führt seitdem mehrmals jährlich Schnittunterweisungen im Vereinsgarten durch.

Unter Erwin Benks Führung entstand 1990 eine aktive Jugendarbeit in Zusammenarbeit mit der Tiefenbachschule. Er gab auch den Anstoß zur Gründung der Frauengruppe innerhalb des Vereins. Die gute Zusammenarbeit mit anderen Vereinen ist ebenfalls auf Benk zurückzuführen.

Benk arbeitete nicht nur für den Verein, sondern für den ganzen Ort. Er regte die Verschönerung des Kelterplatzes durch die Pflanzung einer Rotfichte an und sorgte dafür, dass der Baum weihnachtlich geschmückt wurde. Einen Teil des Schmuckes fertigen die Kinder der Tiefenbachschule.

Durch sein langjähriges Engagement trägt Erwin Benk dazu bei, dass die Kulturlandschaft Rohrackers mit ihren alten Trockenmauern in ihrer Qualität und Erlebbarkeit erhalten bleibt. Seit zwei Jahren bietet er in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Tiefenbachschule Spaziergänge durch den alten Ortskern an. Dabei erzählt er die Geschichten einzelner Häuser und ihrer Bewohner und macht auch auf diese Weise Geschichte erlebbar.

Benk ist darüber hinaus seit 1990 Berater der evangelischen Kirchengemeinde und seit 2000 landwirtschaftlicher Sachverständiger im Bezirksbeirat Hedelfingen für Rohracker.

Am Landgericht Stuttgart war Benk Schöffe von 1997 bis 2000 sowie von 2005 bis 2009, davor am Amtsgericht Stuttgart von 2001 bis 2004.