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Woche der Brüderlichkeit 2018: "Angst überwinden - Brücken bauen"

07.03.2018 Aktuelles
"Angst überwinden - Brücken bauen" lautet das Jahresthema der Woche der Brüderlichkeit 2018, die vom 11. bis 18. März mit vielen Veranstaltungen in Stuttgart gefeiert wird.
Die Stuttgarter Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit eröffnet das Veranstaltungsprogramm am Montag, 12. März, 19 Uhr im Stuttgarter Hospitalhof. Es spricht die Prälatin der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Gabriele Arnold. Grußworte halten Prof. Barbara Traub, Vorsitzende der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg, Dr. Martin Schairer, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, in seiner Funktion als Sprecher der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), und Stadtdekan Monsignore Dr. Christian Hermes, Vorsitz im Rat der Religionen Stuttgart. Das diesjährige Motto greift die aktuellen, begründeten und diffusen Bedrohungen und Ängste in der Gesellschaft auf, geht ihnen nach und hinterfragt sie.

Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit wird jedes Jahr der Jenny-Heymann-Preis der GCJZ Stuttgart verliehen. Die Veranstaltung am Dienstag, 13. März, 19 Uhr im Hölderlin-Gymnasium, Hölderlinstraße 28, würdigt Schülerarbeiten zu christlich-jüdischen Themen. Die Perspektive junger Menschen, ihre Schlussfolgerungen und Wertungen sind dabei von besonderem Interesse.

Zu einer Moscheeführung mit Ali Ipek lädt die DITIB-Zentralmoschee am Mittwoch, 14. März, 18 Uhr. Treffpunkt ist am Eingang der Moschee in der Mauserstraße 19 in Feuerbach. Einblick in die Synagoge, Hospitalstraße 36, mit Elionora Rosenkranz haben die Besucher am Donnerstag, 15. März, 18 Uhr. Treffpunkt ist der Eingang der Synagoge. Personalausweis und Kopfbedeckung für männliche Teilnehmer sind erforderlich.

In Kooperation mit dem Evangelischen Kreisbildungswerk Stuttgart und Jugendpfarramt Stuttgart erinnern die Stolperstein-Initiativen in Stuttgart an die Reichspogromnacht, die sich 2018 zum 70. Mal jährt. In Stolperstein-Rundgängen wird von Dienstag bis Freitag an jedem Nachmittag ab 16.30 Uhr in ganz Stuttgart an Orte des jüdischen Lebens gedacht.

Musikalisches Kabarett mit Rabbiner Walter Rothschild und Max Doehlemann wird am Sonntag, 18. März, ab 18 Uhr im Hospitalhof Stuttgart, Paul-Lechler-Saal, Büchsenstraße 33, geboten. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Die Idee einer Woche der Brüderlichkeit wurde von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Stuttgart nach amerikanischem Vorbild entwickelt. Sie wird seit 1951 mit Erfolg gefeiert. 1952 wurde sie vom Deutschen Koordinierungsrat der GCJZ bundesweit übernommen.

Weitere Informationen zur Woche der Brüderlichkeit unter www.gcjz-stuttgart.de/woche-der-bruederlichkeit. Anmeldung bis spätestens 9. März bei der Gesellschaft für CJZ Stuttgart, Augustenstraße 124, 70197 Stuttgart, Fax 2237901, E-Mail gcjz-stg@gmx.net.