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Kindergruppe startet Projekt "Blütenzauber - Stuttgarter Blumensamenmischung für Wildbienen, Schmetterlinge und Co."

10.04.2018 Aktuelles
In diesem Frühjahr startet das Projekt "Blütenzauber - Stuttgarter Blumensamenmischung für Wildbienen, Schmetterlinge und Co." mit einer Gartenaktion an der Friedenskirche. Eine Gruppe Kinder der benachbarten Kindertagesstätte der Evangelischen Friedensgemeinde hat am Dienstag, 10. April, die Stuttgarter Wildblumensamenmischung in einem großen Beet ausgesät. Dabei wurden die Kinder von dem Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, Peter Pätzold, Stadtdekan Søren Schwesig und Amtsleiter Dr. Hans-Wolf Zirkwitz unterstützt.
Die Kinder werden in den nächsten Monaten das Beet pflegen und sich mit den Blütenpflanzen und ihren tierischen Besuchern beschäftigen. Die speziell für dieses Projekt zusammengestellte Blumensamenmischung enthält 20 verschiedene einjährige, heimische Wildblumenarten, darunter Klatschmohn, Echter Frauenspiegel, Kornblume, Ringelblume und Feldrittersporn.

Kindergruppe startet Projekt 'Blütenzauber - Stuttgarter Blumensamenmischung für Wildbienen, Schmetterlinge und Co.'Vergrößern'Blütenzauber'-Gartenaktion an der Friedenskirche (von rechts): Dr. Hans-Wolf Zirkwitz, Leiter Amt für Umweltschutz, Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, Stadtdekan Sören Schwesig, Ev. Landeskirche, und Dr. Erich Holzwarth, Vorsitzender Kirchengemeinderat, mit Kindern der benachbarten Kindertagesstätte. Foto: Thomas Niedermüller'Blütenzauber'-Gartenaktion an der Friedenskirche (von rechts): Dr. Hans-Wolf Zirkwitz, Leiter Amt für Umweltschutz, Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, Stadtdekan Sören Schwesig, Ev. Landeskirche, und Dr. Erich Holzwarth, Vorsitzender Kirchengemeinderat, mit Kindern der benachbarten Kindertagesstätte. Foto: Thomas Niedermüller
Mit kleinen Wildblumeninseln in Hausgärten und Kindergärten sowie in den zahlreichen Schul- und urbanen Gärten erhalten Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten ein wichtiges Nahrungsangebot an Nektar und Pollen. Selbst mit einem Balkonkasten können Bürger auf kleinem Raum einen Beitrag leisten, um diesen Insekten zu helfen.

Um den Blütenzauber in seiner ganzen Schönheit zu erleben, wird nicht zu nährstoffreiche Blumenerde und ein sonniger Standort empfohlen. Während der Wachstums- und Blühzeit benötigen die Pflanzen keine Düngergabe. Es sollte torffreie Blumenerde verwendet werden, denn der Torfabbau zerstört die ökologisch wertvollen Moorlandschaften unwiederbringlich.

Die kleinen Tüten mit Infoblatt sind ab 11. April bei der Umweltberatung im Amt für Umweltschutz, Gaisburgstraße 4, in den Rathäusern der Stadtbezirke, in den Bürgerbüros Süd, Ost, West und Nord und an der Rathausinfothek Mitte erhältlich (solange der Vorrat reicht).

Dieses Jahr gibt es etwas Neues: Damit auch Naturfreunde in Schulgärten, Kindergärten und urbanen Gärten sich ein buntes Wildblumenbeet schaffen können, haben die Veranstalter größere Samentüten für ca. 10 m² abfüllen lassen. Die Tüten erhalten diese Gartengruppen auf Anfrage bei der Umweltberatung der Stadt Stuttgart und im Umweltbüro der Ev. Landeskirche.

Nähere Informationen zu Aussaat, Pflege und Blüte finden sich auf den Samentütchen, Tipps zum insektenfreundlichen Garten enthält außerdem dieses Faltblatt (PDF).

Das Projekt "Blütenzauber - Stuttgarter Blumensamenmischung für Wildbienen, Schmetterlinge und Co." ist ein Gemeinschaftsprojekt der Umweltberatung im Amt für Umweltschutz Stuttgart und des Umweltbüros der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Weitere Informationen gibt es bei der Umweltberatung via E-Mail an umweltberatung@stuttgart.de sowie unter www.stuttgart.de/umweltberatung.