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Abbau der Moosmatten von der Mooswand - Ergebnisse zur Wirksamkeit der Studie liegen im Sommer vor

20.04.2018 Umwelt
Die Pilotstudie Mooswand geht in die letzte Projektphase: Um in den nächsten Wochen Vergleichsmessungen ohne Moose durchführen zu können, werden am Montag, 23. April, die Moosmatten von der Trägerkonstruktion entfernt. Von Mai bis Ende Juni 2018 wird dann die Luftschadstoffbelastung ohne Moose gemessen.
Rayk Rinke vom Amt für Umweltschutz erklärte am Freitag, 20. April: "Die Messungen ohne Moose sind für die Wirkungsuntersuchungen der Mooswand notwendig. Die gewonnenen Messdaten fließen in die Auswertung des Projekts ein und werden mit den Daten aus den Messungen von der bepflanzten Mooswand verglichen." Der vollständige Abbau der Mooswand ist für Juli 2018 geplant. Die Ergebnisse zur Wirksamkeit der Mooswand werden anschließend im Gemeinderat vorgestellt.

Mit dem Projektversuch Mooswand soll untersucht werden, ob sich Moose dazu eignen, Feinstaub-Partikel aus der Atmosphäre zu filtern. Laborstudien haben gezeigt, dass Moose Feinstaub reduzieren können. Ob dies auch unter Realbedingungen funktioniert, wird mithilfe der Mooswand an der B14/Cannstatter Straße aktuell untersucht. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Universität Stuttgart sowie dem Naturkundemuseum Stuttgart. Der Gemeinderat hat für das Projekt Mittel in Höhe von 388.000 Euro bereitgestellt. Zudem fördert das Verkehrsministerium Baden-Württemberg die Pilotstudie mit 170.233 Euro.