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Ehemaliger Bezirksvorsteher Wolfgang Meyle wird 75 Jahre alt

16.05.2018 Personalien
Der ehemalige Bezirksvorsteher von Zuffenhausen, Wolfgang Meyle, wird am Freitag, 18. Mai, 75 Jahre alt.
Wolfgang Meyle studierte Volkswirtschaft, politische Wissenschaft und Jura in Stuttgart, München und Freiburg. Von 1969 bis 1974 arbeitete er am Institut für Regionalpolitik und Verkehrswissenschaft der Universität Freiburg. Von 1974 bis 1976 absolvierte Meyle den Vorbereitungsdienst für die höhere Verwaltungslaufbahn. Danach war er zunächst beim Landeswohlfahrtsverband Württemberg, später beim Württembergischen Gärtnereiverband tätig. 1979 wurde er vom Gemeinderat zum Bezirksvorsteher von Zuffenhausen gewählt. Dieses Amt trat Meyle am 2. Januar 1980 an, er war 28 Jahre Bezirksvorsteher von Zuffenhausen.

Während Wolfgang Meyles Amtszeit sind wichtige Projekte in Zuffenhausen umgesetzt worden oder in Planung gegangen. Dazu zählen unter anderem der Umbau der Zuffenhäuser Zehntscheuer zum Bürgerhaus, die Sanierung des "Alten Flecken" von Zuffenhausen, der Bau des Zuffenhäuser Kulturzentrums mit Räumen für die Stadtbücherei, Musikschule, Volkshochschule, der Bau der Mehrzweckhalle Zazenhausen, die Neuordnung der Sportgebiete Schlotwiese und Zazenhausen sowie der Umbau des kirchlichen Comeniushauses zum Bürgerhaus Rot.

Meyle initiierte außerdem die Gründung des Zuffenhäuser Kulturkreises und des Zuffenhäuser Kunstkreises. Gemeinsam mit dem Bezirksbeirat und dem Heimatverein gründete er den parteiübergreifenden Zuffenhäuser Neujahrsempfang.
Er steuerte gemeinsam mit dem Heimatverein und den Akteuren vor Ort die Projekte zur 800-Jahr-Feier von Zuffenhausen sowie das Jubiläum "100 Jahre Stadterhebung" im Jahre 2007.

Das Heimatbuch "Dorf, Stadt, Stadtbezirk" wurde 2004 unter Meyles Verantwortung als Vorsitzender des Heimatvereins herausgegeben. Zusammen mit seiner Ehefrau Anna und dem Leiter des Ferdinand-Porsche-Gymnasiums, Erhard Hönes, veröffentlichte er 2007 das Buch "Zuffenhausen - da bin ich aufgewachsen" als kleine persönliche Ortsgeschichte.

Für die Anliegen der Bürger hatte er Wolfgang Meyle stets ein offenes Ohr. Auch ein kunden- und bürgerfreundliches Rathaus war ihm wichtig. Deshalb wurden eine Bürgerinformationstheke und ein Personenaufzug eingebaut.