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Schnellbuslinie: Bau kann beginnen

17.05.2018 Aktuelles
Die Schnellbuslinie zwischen Bad Cannstatt und der Innenstadt kann gebaut werden. Der Gemeinderat hat dazu am Donnerstag, 17. Mai, den Weg freigemacht. Das Gremium hat mit großer Mehrheit, bei zwei Gegenstimmen und sechs Enthaltungen, den baulichen Maßnahmen zur Einrichtung der Schnellbuslinie X1 zugestimmt.

Die Einführung hatte der Rat bereits im Juni 2017 als Maßnahme des "Bündnis für Mobilität und Luftreinhaltung" beschlossen. Die Busse sollen im 5-Minuten-Takt fahren und so die Stadtbahnlinie U1 entlasten. Eingesetzt werden Busse mit modernster Hybrid-Technik.

Das Tiefbauamt beginnt mit den Hauptbaumaßnahmen bereits nach Pfingsten. Im September soll alles fertig sein, so dass die Schnellbusse ab dem 15. Oktober fahren können. Dafür investiert die Stadt insgesamt 2,5 Millionen Euro.

Die Busse starten und enden am Cannstatter Wilhelmsplatz. Haltestellen sind dann: Dorotheenstraße (Charlottenplatz), Rathaus, Querspange/Wilhelmsbau, Büchsenstraße, Kleiner Schloßplatz und Arnulf-Klett-Platz/Hauptbahnhof.

Vormittags in die Stadt, nachmittags nach Cannstatt

Herzstück der Schnellbuslinie ist die ca. 800 Meter lange Busspur in der Cannstatter Straße. Der linke Fahrstreifen der stadtauswärtigen Fahrbahn wird dafür als Busspur eingerichtet und baulich von den anderen Spuren getrennt. Die Busspur beginnt nach dem Knoten Heilmannstraße im Bereich der Aral-Tankstelle und endet vor der Villastraße. Die neue Spur dient vormittags den Bussen, die in die Stadt fahren, nachmittags Bussen, die nach Cannstatt fahren. Den Richtungswechsel ermöglichen dynamische Anzeigetafeln.

Das Tiefbauamt hat die baulichen sowie signaltechnischen Maßnahmen zur Busbeschleunigung für den Schnellbus stadtintern sowie mit der SSB abgestimmt und geplant. Ziel ist es, den Schnellbus auf seiner Route optimal zu bevorrechtigen und wo möglich auf gesonderten Busspuren zu führen.

Die Integrierte Verkehrsleitzentrale überwacht den Betrieb und greift bei Unfällen oder Störungen regelnd ein.