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"Zukunfts-App" des Kulturamts im Finale des Ideenwettbewerbs "Tourismus digital"

01.06.2018 Kultur
Das "Zukunftslabor Kultur" des Kulturamtes steht auf der Shortlist des Ideenwettbewerbs "Tourismus digital", ausgerichtet vom baden-württembergischen Tourismusministerium. 111 Beiträge wurden eingereicht, sechs schafften es in die finale Runde
Das Projektvorhaben des Kulturamts "#Makemake - die Zukunfts-App" überzeugte die Fachjury und erfährt am 11. Juni 2018 bei der feierlichen Preisverleihung durch Minister Guido Wolf die finale Platzierung. Vergeben werden drei Hauptpreise, dotiert mit 100.000, 50.000 und 25.000 Euro, sowie drei Anerkennungspreise zu je 5.000 Euro. Mit dem Preisgeld soll das Projekt zeitnah umgesetzt werden. Der Ideenwettbewerb zeichnet neue und besonders originelle Ideen aus, die den digitalen Wandel in der Tourismusbranche befördern.

Kulturbürgermeister Dr. Fabian Mayer ist stolz auf die Auszeichnung, die noch einmal mehr die Strahlkraft des Innovationsstandortes Stuttgart betont und die innovative Ausrichtung des Kulturreferats bestätigt: "Mit dem 'Zukunftslabor Kultur' haben wir einen Thinktank geschaffen, der sich als Zukunftstreiber versteht und nachhaltige Formate an der Schnittstelle von Technologie, Kultur und Gesellschaft produziert."

In diesem Kontext hat die Kulturverwaltung eine App erfunden, die Touristen und Einwohner auf eine gemeinsame Zukunftsexpedition schickt. Auf Basis von Augmented Reality-Erlebnissen können die User beispielsweise im Spielmodus eine Stadt verändern und kreativ mitgestalten. Damit werden Gäste und Einheimische als "Stadtproduzenten" gemeinsam in die kulturelle Stadtentwicklung eingebunden. "Die App soll die Gestaltungslust jedes Einzelnen wecken und die Stadt als Möglichkeitsraum erfahrbar machen", erklärt Birgit Schneider-Bönninger.

Verschiedene Features ermöglichen eine inspirierende Reise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt. Das Planetarium und das Stadtpalais - Museum für Stuttgart sind als "Smartplaces" in den Spielmodus eingebunden und bieten in ihren Häusern erweiterte immersive Tools. Das Kulturreferat sieht nun mit Spannung der Preisverleihung und der Umsetzung der visionären App entgegen.