Presse
  •  

Einweihung des Spielplatzes an der Liebfrauenkirche in Bad Cannstatt

06.06.2018 Aktuelles
Der neugestaltete Spielplatz an der Liebfrauenkirche bei der Wildunger- und Taubenheimstraße in Bad Cannstatt wird am Donnerstag, 14. Juni, um 16 Uhr vom Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts, Volker Schirner, und Bezirksvorsteher Marcel Löffler eingeweiht. Die Bevölkerung ist dazu eingeladen.
Im 18. Jahrhundert wurden im Bereich des heutigen Kurparks große Knochen und Elfenbein gefunden, darunter rund 60 Mammutstoßzähne. Deshalb stand auf dem Ganzhornplatz jahrelang ein Mammutstoßzahn. Die Planer nahmen bei der Erneuerung der Anlage den historischen Bezug auf und wählten Spielgeräte im "Steinzeit-Look". Ein übergroßes hölzernes Mammut erfüllt die Kinderwünsche nach Klettern und Rutschen, in einem Mini-Pfahldorf können sich die Kleinen verstecken oder Kuchen backen.

Die neue Slackline, deren Haltepfosten Stoßzähnen nachempfunden sind, ergänzt das Angebot. Damit der Platz von den Straßen besser zu sehen ist, wurden die Sträucher zurückgeschnitten und ausgelichtet. In der Mitte des Spielbereichs wurde ein Blauglockenbaum gepflanzt, der von neuen Bänken eingesäumt ist. An der Stelle des ehemaligen Mammutstoßzahns auf dem Ganzhornplatz steht eine kleine Mammutfigur. Die gesamte Anlage bietet zudem Ruhe und Erholung.

Die alten Spielgeräte, vor allem das große Klettergerüst, waren in die Jahre gekommen, fast alle wurden ausgetauscht. 2012 äußerten Kinder und Jugendliche aus den umliegenden Wohnquartieren im Rahmen der Beteiligung zum Seelberg ihre Wünsche zur Erneuerung des Spielplatzes. 2013 hatte der Gemeinderat beschlossen, den Spielplatz mit 100.000 Euro zu sanieren und neu aufzubauen.

Während der Planungen der Landschaftsarchitekten Winkler & Boje zeigte sich, dass die Fläche erweitert und auch der benachbarte Ganzhornplatz in die Planungen einbezogen werden sollte. Weitere 120.000 Euro konnten zur Verfügung gestellt werden, weil sich ein anderes Projekt verzögerte. Die Spielplatz-Erneuerung hat das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung mit Mitteln aus der Stadtentwicklungspauschale finanziert. Die Arbeiten hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt ausgeführt.