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VVS-Tarifzonenreform einstimmig beschlossen - Stadt beteiligt sich mit jährlich rund 15 Millionen Euro

28.06.2018 Aktuelles
Das neue Tarifsystem des VVS nimmt die nächste Hürde: Der Gemeinderat der Landeshauptstadt hat am Donnerstag, 28. Juni, der geplanten VVS-Tarifzonenreform zugestimmt. Mit der Reform sollen die VVS-Tarife in Zukunft deutlich einfacher und günstiger werden. Die Zahl der Tarifzonen in Stuttgart und den vier Verbundlandkreisen soll von 52 auf fünf Ringzonen reduziert werden.
In Stuttgart sollen die heutigen Tarifzonen 10 und 20 zu einer zusammengefasst werden, so dass man künftig für den Preis von einer Zone das gesamte Stadtgebiet befahren kann. Die Reform soll zum 1. April 2019 in Kraft treten. Die Kosten der Reform betragen bis zu 42 Millionen Euro pro Jahr.

Die Kosten entstehen, weil viele Fahrgäste künftig weniger Zonen befahren und damit auch einen geringeren Fahrpreis bezahlen müssen. Das Land Baden-Württemberg wird den neuen VVS-Tarif mit insgesamt 42 Millionen Euro über einen Zeitraum von sechs Jahren bezuschussen. Die Stadt Stuttgart und die Verbundlandkreise teilen sich die verbleibenden Kosten auf.

Nach dem heutigen Stand ergibt sich ein Verhältnis von 45 Prozent für die Landeshauptstadt und 55 Prozent für die Verbundlandkreise. Die Landeshauptstadt wird sich demnach von 2019 bis 2024 im Durchschnitt mit knapp 15 Millionen Euro im Jahr beteiligen. Die Landkreise teilen ihren Kostenanteil untereinander entsprechend der Einwohnerzahlen auf. Weitere Infos zur Tarifzonenreform unter: https://www.vvs.de/presse